Formel 1: Lenkungsproblem bei Vettel
"Ich hatte alle Hände voll zu tun"

Sebastian Vettel fuhr in Ungarn zum Sieg. Was von außen leicht aussah, war in Wahrheit ein harter Kampf mit dem Auto. Der Deutsche im Siegerinterview.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Herr Vettel, wie fühlen Sie sich nach diesem hart erkämpften Sieg?
Sebastian Vettel: Ich bin überglücklich. Ein großartiger Tag, ein großartiges Rennen, es war wirklich wunderbar. Das Ergebnis ist super. Der Weg dahin war aber überraschend schwer. Ich hätte mir einen etwas ruhigeren Nachmittag gewünscht, aber ich hatte wirklich alle Hände voll zu tun. Schon am Start hatte ich das Gefühl, dass die Lenkung etwas schief steht. Im ersten Stint, mit dem Safety-Car und so, ging es noch. Dann wurde es aber immer schlimmer.
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Was war denn das Problem bei Ihrer Lenkung?

Sebastian Vettel brachte den Triumph ins Ziel
Wie konnten Sie damit trotzdem bis ins Ziel kommen?
Wir konnten das Rennen kontrollieren, aber ich hatte keine Luft nach hinten. Ich musste Vollgas geben. Es war sehr schwierig, sich immer wieder an die richtige Balance zu gewöhnen. Es war kein einfaches Rennen, denn ich hatte keine Luft nach hinten und habe mit dem Auto zu kämpfen gehabt.
Wie viel Druck hatten Sie von hinten?

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Jetzt haben Sie 14 Punkte Vorsprung in der WM. Wie viel ist das wert?
Klar, es könnte schlechter sein. Dieser Sieg gibt uns Extra-Anschub für die Pause. Wir haben jetzt noch die Testfahrten, dann freue ich mich auf die Zeit zuhause, auf ein paar ruhige Tage mit der Familie.
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