Formel 1: Letzter Spanien-GP?
Hier ging Schumi übers Wasser

Der Spanien-GP soll 2019 zum vorerst letzten Mal stattfinden. Das Rennen schrieb schon mehrmals Geschichte. Wir erinnern an die besten Episoden.
- Michael Zeitler
Eigentlich ist Barcelona aus dem Formel-1-Kalender nicht mehr wegzudenken. Nirgendwo sonst reißen die Formel-1-Teams so viele Kilometer runter wie auf der Strecke in Katalonien. Allein bei den Wintertests kam Mercedes auf über 18 Renndistanzen, Ferrari auf über 15. Bis 2012 hatte Spanien sogar zwei Formel-1-Rennen – der Stadtkurs in Valencia war aber ein Reinfall.
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Doch 2019 soll die vorerst letzte Ausgabe des Spanien-GP ausgetragen werden. Statt Barcelona soll ab 2020 Zandvoort auf dem Programm stehen. Max Verstappen hat in Holland eine Formel-1-Hysterie ausgelöst wie Fernando Alonso vor 15 Jahren in Spanien. An einen Grand Prix in den Niederlanden (zuletzt 1985 im Kalender) kommt die Formel 1 also gar nicht vorbei.

2016 crashten Rosberg und Hamilton am Start
Wie 1996, als Michael Schumacher über das Wasser ging. Es war der erste Sieg für den späteren Formel-1-Rekordweltmeisters für Ferrari. Im strömenden Regen konnte ihm kein Gegner das Wasser reichen. Jean Alesi als Zweiter hatte schon 45 Sekunden Rückstand, alle ab Platz vier waren einmal, ab Platz sechs schon zwei Mal überrundet.
Mit sechs Siegen ist Schumi auch der erfolgreichste Fahrer des Spanien-GP. Kein anderer hat sonst öfter als drei Mal gewinnen können. 2001 siegte Schumacher, weil sein langjähriger Rivale Mika Häkkinen in der letzten Runde in Führung liegend mit einem Kupplungsschaden ausschied.
1993 stand Schumacher, damals noch im gelb-grünen Rennanzug von Benetton, auf dem Podest – gemeinsam mit Alain Prost und Ayrton Senna. Die drei Fahrer brachten es am Ende ihrer Karriere zusammen auf 14 WM-Titel. Ein Podium voller Legenden also.
In Erinnerung dürften auch vielen noch das Rennen 2016 sein. Mercedes dominierte die Saison. Meistens war nur die Frage: Gewinnt Lewis Hamilton, oder doch Nico Rosberg. Nicht in Barcelona. Da kegelten sich beide in der ersten Runde ins Aus. Das führte Max Verstappen zu seinem ersten GP-Sieg – mit gerade mal 18 Jahren, sieben Monaten und 15 Tagen ist er damit bis heute der jüngste Gewinner in der F1-Geschichte.
Den ersten, aber auch letzten Sieg, holte sich in Spanien Pastor Maldonado 2012. In den meisten Rennen crashte der Venezolaner, aber in Barcelona behielt er die Nerven, rang Fernando Alonso im Ferrari nieder und sorgte für den bis heute letzten Sieg für das Traditionsteam Williams.
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