Formel 1: Letztes Mal Hockenheim
Das sagt Vettel zum Deutschland-GP-Aus

Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg starten am Wochenende ihr Heimrennen. Vielleicht zum letzten Mal. Das sagen sie zur Misere.
- Michael Zeitler
Die Autonation hat den erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten, Michael Schumacher hervorgebracht, hat mit Mercedes einen zuletzt dominierenden Autohersteller in der Königsklasse und auch der aktuelle WM-Leader, Ferrari-Star Sebastian Vettel, ist Deutscher. Und doch wird der Grand Prix 2018 vorerst zum letzten Mal ausgefahren.
Vettel in Hockenheim: Er will "rotes" Motordrom
Vettel stimmt das traurig: „Wir sind in der ganzen Welt für unsere Autos bekannt. Aber alles läuft aufs liebe Geld hinaus. Andere Nationen sind Willens, ihren Grand Prix zu finanzieren, Deutschland tut das nicht. Ich weiß, wie hart die Menschen hier arbeiten, nur um eine schwarze Null zu erhalten. Aber ohne öffentliche Gelder ist das in der Formel 1 unheimlich schwierig geworden.“

Auch Nico Hülkenberg verbindet viel mit Hockenheim
Nico Hülkenberg ist als Renault-Fahrer der zweite Deutsche im Formel-1-Feld. Auch er ist traurig, dass es wohl eine Abschiedsvorstellung wird. Hülkenberg: „Hier habe ich 2005 in der Formel-BMW mein erstes Rennen bestritten. Wir Deutschen hatten in den letzten Jahren auch so viel Erfolg in der Formel 1, mit Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Mercedes und Nico Rosberg. In dieser Hinsicht sind wir etwas verwöhnt worden und eine gewisse Sättigung hat eingesetzt.“
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