Formel 1: Magnussen scheut Vater-Vergleich
Geburtstagspost von Ron Dennis

Es war die Überraschung beim Auftakt der Formel 1 in Australien: Mit Kevin Magnussen fuhr ein Rookie zu Platz zwei! AUTO BILD MOTORSPORT sprach mit ihm anschließend über seinen Vater.
Bild: Getty Images
- Bianca Garloff
- Frederik Hackbarth
Schaut man sich die reinen Ergebnisse an, hat McLaren-Rookie Kevin Magnussen (21) nach seinem ersten Rennen in der Königsklasse schon mehr erreicht als Vater Jan in seiner kompletten F1-Karriere. Während der Junior gleich beim Auftakt-GP in Melbourne sensationell auf das Podium und zu Platz zwei fuhr, kam sein Vater für Stewart-Ford Ende der 90er nicht über einen sechsten Platz in Kanada hinaus. Eigentlich, so sollte man meinen, hätte der junge Magnussen also keinerlei Gründe, den Vater-Sohn-Vergleich zu scheuen...
Vater war immer der Held

Da klatscht auch Sieger Rosberg (li.) Applaus: Rookie-Magnussen (re.) beim Debüt auf dem Podium.
Ruf mich an!
Magnussen holt aus, erzählt eine lustige Anekdote: „Ich war 14 oder 15, war gerade in den Formelsport gewechselt und mein Vater war Testfahrer bei McLaren. Ron Dennis hat mir damals ein Geburtstagsgeschenk gegeben - mit einem Brief. Darin stand, wohl eigentlich im Spaß: „Wenn Du mal so gut wirst wie Dein Dad, ruf mich an!“ Ein paar Jahre später hat mein Manager diesen Brief gesehen...“ Anschließend habe dieser den McLaren-Boss tatsächlich angerufen und auf das Schriftstück verwiesen. „Und so bin ich ins Juniorprogramm aufgenommen worden“, grinst Magnussen.
Das komplette Interview mit Kevin Magnussen lesen Sie in AUTO BILD MOTORSPORT Heft #12 - seit 21. März als Heft im Heft in der neuen AUTO BILD erhältlich.
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