Formel 1: Marko über Ricciardo-Wechsel
„Mit Shoeys wird es jetzt schwer“

Daniel Ricciardo verlässt Red Bull. Helmut Marko kann das nicht nachvollziehen - und enthüllt, dass der Aussie einen Rückzieher machte.
- Frederik Hackbarth
Daniel Ricciardos Wechsel von Red Bull zu Renault hat alle in der Formel 1 überrascht - inklusive Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko. „Ich kann es nicht nachvollziehen. Es war überhaupt eine merkwürdige Geschichte“, erklärt der Österreicher mit Blick auf den Ricciardo-Abgang bei ServusTV.

Aber hallo: Ob hier wohl gerade Renault anruft?
Doch das passierte nicht. Stattdessen rief Ricciardo Marko am Donnerstagnachmittag an. „Da hat er gesagt: „'Ich gehe zu Renault.'“ Woher der plötzliche Sinneswandel - Ricciardo selbst berichtete von einem langen Transatlantikflug, auf dem er sich eingehende Gedanken über seine Zukunft machte - kann sich Marko nicht erklären: „Ich kann nur mutmaßen, dass er vielleicht nicht so an das Honda-Projekt glaubt, und dass Renault ihm einen sehr hohen Betrag geboten hat.“

In Monaco feierten Ricciardo und Marko noch den Sieg
Traurig über den Abgang des Strahlemanns im Team ist Marko aber dennoch: „Er war insgesamt, wenn man die Juniorzeit mitrechnet, zehn Jahre bei Red Bull. Auf gut Deutsch hat er jetzt gesagt, dass er einen Tapetenwechsel braucht. Das kann ich nachvollziehen“, so Marko. „Aber es ist trotzdem sehr schade, denn mit Daniel verlieren wir einen der besten Fahrer im Feld.“
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