Formel 1: Marussia endgültig pleite
Rennstall muss zusperren

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Das Aus für Marussia ist besiegelt. Der insolvente Rennstall konnte das notwendige Geld zur Rettung nicht auftreiben und fährt 2014 nicht mehr.
Bild: Picture-Alliance
Das insolvente Formel-1-Team Marussia hat in der Formel 1 keine Zukunft mehr. Die vage Hoffnung, bis Fristablauf am Freitagmittag noch Gelder von zwei potenziellen Investoren zu erhalten, hat sich zerschlagen. Der Insolvenzverwalter des russischen Rennstalls teilte britischen Medien mit, es seien keine finanziellen Mittel mehr geflossen. „Es ist zweifelsohne sehr bedauerlich, dass ein Unternehmen mit einem so großen Interesse weltweit und in Großbritannien sein Geschäft aufgeben und schließen muss”, sagte Geoff Rowley.
200 Angestellte verlieren Arbeit

Pilot Max Chilton (li.) und die übrigen Mitarbeiter von Marussia sind ab sofort wieder auf Jobsuche
Kein Geld für nächste Saison
Erst vor wenigen Tagen hatte das Team noch unter dem Namen F1 Manor für die kommende Formel-1-Saison gemeldet. Offensichtlich konnte Marussia aber auch die dafür erforderlichen Gebühren nicht aufbringen. In dieser Saison hatte der schwere Unfall des Marussia-Piloten Jules Bianchi beim Großen Preis von Japan für Entsetzen gesorgt. Der junge Franzose krachte in Suzuka unter einen Bergungskran und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Bianchis Gesundheitszustand gilt immer noch als äußerst kritisch. Der Ferrari-Zögling hatte beim Klassiker in Monte Carlo als Neunter überraschend die ersten und nun wohl einzigen WM-Punkte für das Hinterbänklerteam geholt. (dpa)
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