Formel 1: Max Verstappen
„Im Mercedes wäre ich Erster!“

Max Verstappen gibt sich im SPORTBILD-Interview selbstbewusst und vergleicht sich mit Lewis Hamilton. Den Briten stuft er besser ein als Nico Rosberg.
Bild: Red Bull Content Pool
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
- Michael Zeitler
Wäre Max Verstappen Teamchef, er würde zwei Fahrer ins Team holen, die sich 2007 bei McLaren bekriegt haben wie Katz und Maus: Lewis Hamilton und Fernando Alonso. „Das sind einfach die Besten im Moment“, sagt der Teenager im Interview zu SPORT BILD.
Auf der Liste fehlen zwei Namen. Zum einen Nico Rosberg. Logisch daher, dass er Hamilton in der WM noch nicht abschreibt ("Auch wenn von den Punkten her vieles für Nico spricht, gebe ich zu bedenken: Lewis ist extrem schnell, ein großer Kämpfer, der nie aufgibt. Es wird deshalb noch sehr spannend werden in den letzten Rennen.“) und sich selbst eher mit ihm identifiziert als mit Rosberg. Verstappen: „Ich bin Max Verstappen. Aber wenn ich die Frage beantworten muss, bin ich doch mehr der Lewis-Typ. Das heißt aber nicht, dass nicht auch Nico sehr schnell ist.“

Max Verstappen ist selbstbewusst: Er will sich noch weiter steigern
Der Sieger des Spanien-GP ist selbstbewusst, glaubt, dass er im Mercedes Erster wäre. „Absolut. Ein Rennfahrer braucht dieses Selbstbewusstsein. Und ich glaube das wirklich.“
Auch die Anti-Verstappen-Regel nach den kritischen Manövern gegen Kimi Räikkönen in Belgien und Lewis Hamilton in Japan, kann ihn nicht stoppen. Ein Spurwechsel in der Anbremszone soll künftig geahndet werden. „Ich werde meinen Fahrstil aber nicht ändern“, droht Verstappen, der deshalb immer wieder mit Ayrton Senna oder Michael Schumacher verglichen wird. Verstappen: "Ich habe vielleicht ein bisschen was von Schumacher, aber ich sehe mich von der Art her noch mehr als Senna oder Lewis. Ich hoffe, ich habe die besten Eigenschaften von allen drei."
Und: „Ich habe noch sehr viel Potenzial. Man lernt in jedem Rennen, in jedem Jahr dazu und wird besser.“
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