Das schönste Geschenk bekam der Weltmeistermacher von Max Verstappen (24) schon einen Tag vor seinem 50. Geburtstag. Vater Jos, Ex-Formel-1-Pilot, der am Freitag im engsten Familien- und Freundeskreis auf Ibiza seinen rundes Jubiläum feiert, konnte sich über einen neuen Vertrag seines Sohnes freuen, der bisher alle bekannten Dimensionen in der Königsklasse des Automobils sprengt.
Red Bull hat am Donnerstag einen Deal offiziell gemacht, der den Niederländer bis einschließlich 2028 an das Team des Energy Konzerns bindet. „Ich genieße es sehr, Teil des Red-Bull-Teams zu sein. Daher war es eine leichte Entscheidung, bis zur Saison 2028 zu bleiben“, sagt Verstappen über den neuen Vertrag. „Ich liebe dieses Team und das vergangene Jahr war einfach unglaublich. Wir haben unser Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen, geschafft, also geht es jetzt darum, die Nummer 1 langfristig auf dem Auto zu behalten.“
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Über genaue Zahlen schweigen beide Seiten. Doch es gilt als sicher, dass Verstappen mit Grundhonorar, Prämien und Werbeverträgen bis Ende 2028 um knapp eine Drittel-Milliarde Euro reicher sein wird. Mehr als 40 Millionen Euro sollen pro Saison fließen.
Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko (78), der zusammen mit Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz den „Jahrhundert-Deal“ ausgehandelt hat, zu AUTO BILD: „Über Zahlen werde ich nicht spekulieren. Ich kann nur sagen, dass beide Seiten zufrieden sind und sein werden. Welche Wertschätzung Max bei uns genießt, zeigt die Laufzeit des Vertrages. Normalerweise trifft Red Bull keine dermaßen lange Abkommen.“
Mehr als 40 Millionen Euro sollen Verstappen pro Saison verdienen.

Aber: Verstappen ging es in der Hauptsache nicht ums Salär. Der Kampf gegen Mercedes im vergangenen Jahr, der auch in den Medien mit harten Bandagen ausgetragen wurde, hat Red Bull und Verstappen enger denn je zusammengeschweißt. Beide Seiten zeigen durch den Vertrag damit auch die Loyalität und den großen Respekt, den man gegenseitig hegt. „Es ist kein Geheimnis, dass Charakter bei Red Bull eine Eigenschaft ist, auf die extrem viel Wert gelegt wird“, bestätigt Marko.
Dazu kommt: Beide vertrauen darauf, dass sie im Paket konkurrenzfähig bleiben werden. „Dass Max bis Ende 2028 bei Red Bull unterschrieben hat, ist eine echte Absichtserklärung“, betont Teamchef Christian Horner. „Unser unmittelbarer Fokus liegt auf der Verteidigung von Max' Weltmeistertitel, aber dieser Vertrag zeigt auch, dass er ein Teil der langfristigen Planung des Teams ist. Da Red Bull Powertrain-Abteilung auf das neue Motorenreglement für 2026 hinarbeitet, wollten wir sicherstellen, dass wir den besten Fahrer in der Startaufstellung für dieses Auto haben“, so Horner.
Und genau da kommt Porsche ins Spiel. Nach AUTO BILD-Informationen steht der Sportwagenhersteller aus Stuttgart und Tochter des VW-Konzerns kurz vor einem Vertrag mit Red Bull. Die Stuttgarter wollen für das neue Motorreglement 2026 einen eigenen Antrieb entwickeln.
AUTO BILD erfuhr: Verstappen soll auch Porsche-Botschafter werden, wenn die Zusammenarbeit mit Red Bull offiziell wird. Der Weltmeister soll dafür in die Entwicklung einer Sonderedition der Kultmarke integriert werden. Farbe: Orange. Deckname: „VMax“.
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Dazu passt: Verstappen, der fließend Deutsch spricht, macht keinen Hehl aus seiner Vorliebe für die Marke Porsche. „Ich liebe Porsche“, sagte er 2022 im Interview und zeigte auf ein Bild mit den deutschen Sportwagen hinter sich an der Wand.
Auch vor drei Wochen macht er wieder seine Liebe zu Porsche deutlich. Da zeigte er auf seinem Instagram-Account mit großen Emotionen eine Testfahrt mit einem GT3-Boliden aus Zuffenhausen...

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Von

Ralf Bach