Seit zwei Jahren dominiert Max Verstappen im Red Bull die Formel 1. Manchmal scheint es, als könne der Niederländer über Wasser fahren. Jedes Manöver gelingt, jede Kurve sitzt.
Doch auch der Doppelchampion hat mal klein angefangen. Und musste viel lernen. Dabei passierte ihm auch so manch unangenehme Situation. Jetzt hat Verstappen verraten, welcher Moment der peinlichste seiner Karriere war.
Fest steht: Er ist schon lange her. 2016 fuhr Verstappen seine zweite Saison in der Königsklasse. Im Red Bull raste er über den Circuit of the Americas in Austin. „Ich habe auf Platz fünf oder so gelegen“, erinnert er sich bei motorsport.com. „Und mein Ingenieur hat gesagt 'Push, Push'. Dann gehst du davon aus, dass du in dieser Runde an die Box kommst. Deswegen habe ich Gas gegeben.“
Max Verstappen erlebte seinen peinlichsten Moment 2016 in Austin.
Bild: Red Bull Content Pool

Selbstzufrieden bog er in die letzten schnellen Runden. Verstappen: „Und dann bin ich in die Boxen-Gasse gefahren. Ich habe die Einfahrt genommen und plötzlich realisiert, dass ich gar nicht an die Box gerufen wurde. Sie haben mir nie gesagt, dass ich stoppen soll. In diesem Moment habe ich gedacht: Oh Gott, was mache ich hier?!“
Immerhin: Verstappen macht das Beste aus der Situation: „Ich habe am Funk gesagt: Leute, ich bin in der Boxen-Gasse, ich komme rein, ich komme rein. Und in dem Augenblick habe ich die Mechaniker mit den Reifen rausrennen sehen. Der Stopp hat dann natürlich acht oder zehn Sekunden gedauert, was dafür immer noch sehr schnell war.“
Folgen hatte die peinliche Aktion keine. Verstappen musste seinen Red Bull später mit technischem Defekt abstellen. Verstappens Mentor Helmut Marko war trotzdem nicht amüsiert: „Ich habe ihm gesagt, dass ich Mist gebaut habe“, verrät der Holländer. „Ganz einfach. Und er weiß es zu schätzen, wenn man einen Fehler ehrlich zugibt. Er hasst es, wenn Menschen anfangen, nach Entschuldigungen zu suchen.“