Als Weltmeister hat Max Verstappen logischerweise auch die meisten WM-Punkte gesammelt. Doch das kommt ihn im kommenden Jahr teuer zu stehen. Denn die Gebühren für den Formel-1-Führerschein, die sogenannte Superlizenz, berechnen sich anhand der Punkteausbeute des Vorjahres.
Und wie das Portal "Speedcafe" ausgerechnet hat, wird Verstappen so 2024 der erste Fahrer in der Formel-1-Geschichte, der für seine Superlizenz Gebühren in Höhe von über einer Million Euro zahlen muss.
Die Kosten für den F1-Führerschein ergeben sich aus zwei Posten – einer fixen Summe von 10.400 Euro (2023) und einer Punkte-abhängigen Gebühr. Pro Zähler wurden 2023 2.100 Euro fällig.
Aufgrund seiner Erfolg muss Max Verstappen tief in die Tasche greifen.
Bild: Red Bull Content Pool

Zwar stehen die Kosten für 2024 noch nicht fest, da die Teilnamegebühren pro Team aber um sieben Prozent angehoben wurden, rechnen Insider mit einem ähnlichen Anstieg der Ausgaben für die Superlizenz. "Speedcafe" hat entsprechend für 2024 eine Fixsumme in Höhe von 11.128 Euro plus eine Punktegebühr in Höhe von 2.247 Euro errechnet.
Daraus ergibt sich für Max Verstappen nach dem GP Brasilien eine Zahlung von 1.188.556 Millionen Euro. Doch das muss nicht das Ende der Fahnenstange sein: Gewinnt der Niederländer auch die letzten beiden Rennen der Saison in Las Vegas und Abu Dhabi, müsste er sogar 1.307.647 Millionen Euro berappen.
Dagegen wirken die Beträge der anderen Piloten geradezu mickrig. Der WM-Zweite Sergio Pérez muss 590.854 Euro zahlen, Lewis Hamilton 518.950 Euro. Damit wäre der Mercedes-Star schon der letzte Pilot, der mehr als eine halbe Million Euro aufbringen muss.
Richtig billig wird es für Logan Sargeant, sollte der Williams-Fahrer sein Cockpit auch 2024 behalten dürfen. Er hat erst einen WM-Punkt und kommt damit auf nur 13.375 Euro.