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Formel 1: Mercedes dominiert Qualifying

Bottas holt Pole für 1000. Grand Prix

WM-Spitzenreiter Valtteri Bottas startet von der Pole in das 1000. Rennen der Formel 1. Ferrari fehlen im Qualifying drei Zehntel auf Mercedes.
Mercedes-Machtdemonstration im Qualifying zum Jubiläums Grand Prix: WM-Spitzenreiter Valtteri Bottas startet von der Pole-Position ins 1000. Formel-1-Rennen der Geschichte. Der Finne setzt sich mit einer Rundenzeit von 1:31.547 Minuten um gerade mal 23 Tausendstel vor Teamkollege Lewis Hamilton durch.
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Für Bottas ist es die siebte Pole in der Königsklasse, seine erste seit dem Russland GP im Vorjahr. "Es war ein gutes Wochenende bis jetzt. Ich habe mich heute schon im Training wohlgefühlt, nur in Q3 war es dann ziemlich schwierig, die perfekte Runde hinzubekommen", sagt Bottas - und gibt der Konkurrenz damit zu denken: "Meine Runde war okay, aber nicht komplett - zum Glück war sie immer noch gut genug."
Sky-Experte Martin Brundle lobt: "Bottas scheint hier wieder im Melbourne-Modus zu sein, nicht mehr in dem aus Bahrain." Den Auftakt in Australien hatte der WM-Leader nach Belieben dominiert...
Auch Teamkollege Hamilton gratuliert: "Valtteri war hier das ganze Wochenende über herausragend." Obwohl es knapp nicht zur Pole reicht, seine eigenen Probleme mit der Balance kriegt Hamilton im Qualifying in den Griff. "Ich habe nicht aufgegeben und gepusht, bin jetzt viel glücklicher mit dem Auto. Die Lücke zwischen uns (Hamiltons Rückstand auf Bottas im dritten Training; d. Red.) war immerhin mal acht Zehntel. Für das Team ist es ein fantastisches Ergebnis", sagt der Brite.

Die Top-3 im Qualifying: Hamilton, Bottas und Vettel

Für die zuletzt in Bahrain so schnellen Ferrari ist das Qualifying zumindest ein kleiner Rückschlag: Drei Zehntel fehlen Sebastian Vettel auf Platz drei zur Pole. "Sie sind von Beginn der Session an besser reingekommen als wir", sagt Vettel zu den fliegenden Silberpfeilen. Trotzdem findet der Deutsche: "Für uns war es eine gute Session. Ein bisschen was war vielleicht noch drin, aber nicht genug, um sie heute zu schlagen."
Ex-F1-Pilot und TV-Experte Karun Chandhok glaubt, dass die 0,3 Sekunden Abstand zwischen Mercedes und Ferrari ein repräsentatives Bild abgeben. "Für mich ist das genau der Speed der Autos, denn beide Fahrer - sowohl bei Mercedes (0,023 Sekunden zwischen Bottas und Hamilton) als auch bei Ferrari (0,017 Sekunden zwischen Vettel und seinem Viertplatzierten Teamkollegen Charles Leclerc; d. Red.) liegen innerhalb weniger Tausendstel. Das heisst, dass alle das Maximum aus ihrem Paket rausgezogen haben."
Frust gibt es beim Fünftplatzierten Max Verstappen: Weil sich vor dem letzten Versuch in Q3 die Fahrer am Ende der langen Geraden stauen und Vettel den Holländer dabei überholt, ist Verstappens letzter Run schon ruiniert, bevor er anfängt. Hinter ihm reiht sich Red-Bull-Teamkollege Pierre Gasly als Sechster ein.
Das Renault-interne Duell um Rang sieben geht diesmal an Daniel Ricciardo, der sich knappe vier Tausendstel vor seinem deutschen Stallkollegen Nico Hülkenberg durchsetzt.
Enttäuschung hingegen bei Routinier Kimi Räikkönen auf Platz 13. Nach 53 Rennen in Folge (neuer Rekord) verpasst der Alfa-Romeo-Pilot erstmals seit dem Ungarn GP 2016 wieder den Einzug ins Q3.
Gar nicht erst am Qualifying teilnehmen kann Toro-Rosso-Rookie Alex Albon. Der Thailänder zerstört sein Chassis schon im Abschlusstraining am Vormittag (Ortszeit) mit einem Crash in der Zielkurve:
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Der TV-Plan der Formel 1 am Wochenende:

Sonntag:
07.15 Uhr: Vorberichte, das Rennen, Analysen und Interviews auf Sky Sport 1 HD und Sky Sport UHD

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / F1 TV

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