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Formel 1: Stau-Opfer Verstappen tobt

Vettel kontert "Arschloch"-Vorwürfe

Max Verstappen wird in Shanghai Opfer der Rush Hour in Q3, teilt danach ordentlich aus und schwört Rache. Sebastian Vettel kontert die Kritik.
Im Vorjahr krachte es zwischen Max Verstappen und Sebastian Vettel beim China GP - zwölf Monate später liegen der Holländer und der Deutsche wieder im Clinch, diesmal allerdings schon am Samstag. Der Grund: Stau in der Rush Hour von Shanghai!
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"Das sind solche Wichser, ehrlich! Jeder stellt sich an und sie verkacken es einfach. Man versucht nett zu sein, aber sie versauen es", wütet Verstappen am Funk - die Weltregie piept die Schimpfwörter weg. Doch was ist passiert?
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Vor der letzten fliegenden Runde in Q3 kommt es am Ende der langen Geraden zur Staubildung unter den Fahrern. "Dann hat Vettel mich überholt und die beiden Renaults anschließend auch", erklärt Verstappen.
Dem Deutschen wirft er vor, damit ein ungeschriebenes Gesetz unter den Fahrern gebrochen zu haben. "Es gibt ein Gentlemen’s Agreement, das im letzten Sektor niemals zu machen", so Verstappen, der angibt, er selbst habe "nicht das Arschloch" sein wollen, dass die Runde von jemand anderem zerstört. "Ich hätte ja auch den Ferrari vor mir (Charles Leclerc; d. Red.) überholen können, aber das macht man im Qualifying einfach nicht."
Vettel und Co. schwört der Red-Bull-Star jedenfalls Rache für die Aktion. "Heute ist es jetzt so. Aber ich werde das natürlich nicht vergessen. Vielleicht mache ich das in den nächsten Qualifyings dann auch mal und versaue ihnen die Runde", sagt Verstappen.

'Mad Max' ist not amused: Staubildung im China-Quali

Sky-Experte Nico Rosberg scherzt im TV: "Na ob sich Sebastian damit einen Gefallen getan hat... Max will man nicht unbedingt wütend machen."
Vettel selbst gibt den schwarzen Peter aber an die Bummler vor ihm zurück: "Wenn alle rechtzeitig so Gas gegeben hätten wie ich, hätten wir es auch alle über die Linie geschafft", erklärt der Ferrari-Star.
Gleichzeitig räumt Vettel ein, im Kampf um die Pole natürlich irgendwann sein eigenes Wohl "priorisiert" zu haben: "Als das Team mir gesagt hat, dass es nur noch zehn Sekunden sind, musste ich mir etwas einfallen lassen. Also hab ich mich beeilt und sichergestellt, dass ich meine Runde schaffe."
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Für das Verhalten seiner Mitstreiter zeigt Vettel wenig Verständnis: "Ich weiß nicht, ob das den anderen nicht gesagt wurde. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ihnen klar war, wie wenig Zeit nur noch ist."
Allein: Für Vettel ist es nicht das erste Mal in der jüngeren Vergangenheit, dass er sich für seine Fahrweise im Qualifying rechtfertigen muss. Bereits beim letzten Rennen in Bahrain hatte McLaren-Rookie Lando Norris das Verhalten des Heppenheimers moniert.

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / F1 TV

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