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Formel 1: Mercedes jetzt auch Monaco-Favorit?

Wolff erklärt Silberpfeil-Überlegenheit

Die Silberpfeile fahren in der Formel 1 alles in Grund und Boden. Wie konnte Mercedes die Dominanz noch mal steigern? Toto Wolff gibt Antworten:
Dieses Mercedes-Team ist einfach nicht zu bremsen. Mit dem fünften Doppelsieg in Folge zum Saisonstart schreiben die Silberpfeile weiter Geschichte - auch ihre eigene Bestmarke an aufeinanderfolgenden Doppelsiegen aus dem Jahr 2014 stellen sie am Sonntag in Barcelona ein. Satte 96 Punkte beträgt der Vorsprung in der Konstrukteurs-WM schon auf den Zweiten Ferrari - nach gerade einmal fünf Rennen...
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Kein Wunder, dass die Journalisten nach dem Grand Prix fragen: Sehen wir gerade das beste Formel-1-Team aller Zeiten? Mercedes-Boss Toto Wolff jedenfalls bleibt diese Antwort schuldig, fände er es laut eigener Aussage doch "arrogant" die Frage selbst zu beantworten und will das lieber erst "in zehn bis zwanzig Jahren" aus der Retrospektive machen.
Immerhin, dass es "eines unser besten Wochenende der letzten sieben Jahre" war, kommt Wolff dann doch noch über die Lippen - denn auch dem Österreicher ist klar: "Was wir hier gerade erleben ist nicht selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, demütig und am Boden zu bleiben."

Unschlagbar: Mercedes dominiert die F1 wie nie zuvor

Doch wie hat Mercedes, sowieso schon der Seriensieger der letzten Jahre, sich noch mal auf ein neues Dominanz-Level steigern können? Wolff hat eine Vermutung: "Es geht um die verschiedenen Ansätze beim Aero-Konzept. Wir haben für diese Saison ein bisschen den Weg geändert, wie wir das Auto entwickeln und wie viel Gewichtung wir der Performance in langsamen Kurven zukommen lassen."
In Barcelona zeigt sich das vor allem im langsamen letzten Sektor, in dem Mercedes brilliert. Wolff erklärt aber auch: "Man muss vorsichtig sein. Es gibt in der Formel 1 nicht diese eine Sache, die alles ändert. Heute geht es mehr um die Entwicklungsrichtung und -rate, das Verständnis für die Reifen und wie das Auto damit reagiert." Bei den bisherigen fünf Saisonrennen hat Mercedes dabei den besten Job gemacht, wie er feststellt: "Wir haben jedes Wochenende Performance drauflegen können."
Anders als der große Konkurrent Ferrari: "Sie haben hier zum Beispiel einen neuen Motor gebracht, der ein Upgrade war - aber schnell auf den Geraden zu sein, ist nicht das einzige Werkzeug, was du brauchst. Du musst auch schnell um die Kurven kommen", macht Wolff eine einfache Rechnung auf. "Wir haben hier jedenfalls das Potenzial unseres Autos im letzten Sektor gezeigt. Jetzt bin ich schon gespannt auf Monaco."
Ist Mercedes damit automatisch auch der Favorit auf dem engen Kurs im Fürstentum? Wolff warnt: "Monaco war für uns traditionell immer ein schwieriges Pflaster. Und letztes Jahr war Ricciardo im Red Bull dort in einer eigenen Liga. Auf dem Papier sieht das Wochenende also wie eine Herausforderung aus - auch, weil sowohl Red Bull als auch Ferrari definitiv über die Ressourcen verfügen, dass sie ganz leicht zurückschlagen können."

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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