Formel 1: Mercedes-Shootout
Wehrlein-Ocon: 1:0

Pascal Wehrlein hat das erste Qualifying-Duell gegen seinen neuen Teamkollegen Esteban Ocon für sich entschieden. Vor allem in Q1 war der Deutsche stark.
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- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Pascal Wehrlein strahlte über beide Wangen. Nach seiner Glanzleistung im ersten Abschnitt des Qualifyings konnte selbst Startplatz 16 und damit der letzte Rang in Q2 die gute Laune des Manor-Piloten nicht trüben. „Ich bin mega-zufrieden“, resümierte er sein Zeittraining, das nach einer Fabelzeit in Q1 auch in der Nähe der Top-10 hätte enden können. „Aber wir hatten am Ende keine Reifen mehr übrig“, verrät der Schwabe. „Deshalb musste ich mit gebrauchten Supersofts meine Zeit fahren. Mehr war da einfach nicht drin.“
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Pascal Wehrlein wusste im Qualifying zu überzeugen
Nicht nur das: Wehrlein hatte sogar noch aufmunternde Worte übrig für seinen ehemaligen Beifahrer Rio Haryanto: „Auch er war nicht so schlecht, insbesondere auf einer Runde war er sehr schnell und wurde immer unterschätzt.“

Esteban Ocon kassierte in Spa die erste Niederlage
Trotz allem: Im Rennen will er mehr als nur ankommen. Ocon selbstbewusst: „Das ist ein Ziel für Verlierer. Wir sind superschnell auf den Geraden, ich hoffe, dass ich mich weiter nach vorne kämpfen kann.“ Das gleiche Ziel hat Teamkollege Wehrlein: „Mein Ziel ist es ein paar Fahrer vor mir zu überholen.“ Allein: Von hinten kommen auch Hamilton und Alonso. Das Rennen dürfte spannend werden – für beide Manor!
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