Formel 1: Mercedes-Stallduell
Crash in jedem 30. Rennen erlaubt

Toto Wolff spricht mit AUTO BILD MOTORSPORT über den knallharten Kampf der beiden Mercedes-Fahrer. Er will einen selbstbewussten Rosberg sehen.
Bild: Hersteller, picture-alliance
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Von Frieden konnte auch in den 30 Rennen zwischen der Kollision in Belgien 2014 und der in Spanien 2016 nicht die Rede sein – aber immerhin fuhren sich die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg nicht gegenseitig in die Kiste. „Ein Zwischenfall wie in Barcelona ist in unserem Programm drin“, zeigt sich Mercedes-Sportchef Toto Wolff in AUTO BILD MOTORSPORT, ab heute als Heft in AUTO BILD am Kiosk erhältlich, trotz allem gelassen.
Anders als nach Belgien 2014, als die Fetzen flogen. Wolff begründet: „Damals war der Druck bei uns größer. Das war für mich eine völlig neue Situation. Mittlerweile haben wir zwei Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaften gewonnen, eine Menge Erfahrung und auch viel mehr im Umgang mit den Fahrern gelernt.“ Außerdem: „Den Oberlehrer zu spielen bringt bei beiden nicht viel. Ich kann mit ihnen nicht umgehen wie mit ganz jungen Fahrern. Sie fahren schließlich auf dem höchsten Level, das es derzeit gibt."

Toto Wolff hat keinen leichten Job: Er muss seine beiden Fahrer zügeln
Sollte die Situation weiter eskalieren, ist Stallregie bei Mercedes ein Thema. Mit dem Monaco GP hat das nichts zu tun. Wolff: „Da haben wir Lewis nur an Nico vorbeigewunken, weil Nico klar Probleme mit seinem Auto hatte. Und da muss ich die Kappe vor Nico ziehen, dass er dem Team so den Sieg ermöglicht hat.“
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