Es war ein ungewöhnlicher Anblick, der sich den Zuschauern beim freien Training in Sao Paulo bot. Lewis Hamilton fuhr mit Aerodynamik-Sensoren hinter den Hinterreifen, die normalerweise nur zwischen vorderen und hinteren Pneus eingesetzt werden. sie sogenannten Staudruckgitter messen die Stärke und Richtung des Luftstroms und dienen hauptsächlich der Feinabstimmung von Windkanal und Simulator. Entsprechend hatte Mercedes auch keine neuen Teile an seinem Auto.
Hamilton
Hamilton gab auf den Medium-Pneus richtig Gummi
Die Strömungsgitter im Heckbereich zeigen aber, wie wichtig dieser Bereich des Autos im kommenden Jahr wird. Der Diffusor soll wieder größer werden, der Heckflügel breiter, niedriger und weiter nach hinten geneigt. Zudem sind die Fahrzeuge 20 Zentimeter breiter. Das verändert die jetzigen Strömungsverhältnisse komplett.
Zum Test gehört, dass der Fahrer sowohl in voller Fahrt als auch mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Hamilton war trotz der ungewöhnlichen Apparatur flott unterwegs, fuhr seine schnellste Zeit auf den Medium-Reifen mit den Aero-Gittern.
Alle Ergebnisse hier im Überblick: Der Freitag in Brasilien