Die Freude ist am Samstag groß bei den Mannen von Teamchef Günther Steiner: "Zwei Haas in Q3, zum ersten Mal seit 2019. Das ist fantastisch für's ganze Team", jubelt der Österreicher nach den Plätzen acht und zehn für Kevin Magnussen und Mick Schumacher.
Für den jungen Deutschen ist es im zweiten Formel-1-Jahr gar der erste Q3-Einzug seiner Karriere. Doch bis dahin ist es auch am Samstag ein hartes Stück Arbeit, vor allem für die Mechaniker: "Es war ein nervenaufreibender Tag, denn im dritten Training hatte Mick ein Problem mit seinen Hinterradbremsen", erklärt Steiner. Aus den Bremstrommeln züngeln große Flammen, das Team muss an der Box löschen und dann einen Wettlauf gegen die Zeit starten.
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"Die Jungs haben hart gearbeitet, um das Auto fürs Qualifying fertig zu bekommen. Sie haben es gerade so geschafft, aber wir hatten wirklich keine Minute zu verschenken", verrät Steiner.
Mehr als nur angefressen: Die Bremse und der Heckflügel am Haas

Auch Schumacher bleibt anschließend cool - und hat dann das Glück des Tüchtigen: Eigentlich scheitert der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher als Elfter ganz knapp an der Q3-Hürde, dann wird McLaren-Pilot Lando Norris aber dessen schnellste Zeit wegen des Überfahrens der Streckenlimits in Kurve zwölf aberkannt. Der Brite rutscht damit raus aus den Top-10 und Schumacher rückt nach.
"Es ins Q3 zu schaffen, obwohl ich im dritten Training nicht mal fahren konnte und das unsere Abläufe durcheinandergewirbelt hat, ist auf jeden Fall großartig und eine tolle Leistung von allen im Team. Sie haben einen super Job gemacht, dafür bin ich ihnen sehr dankbar", lobt Schumi Jr. "Ich bin natürlich sehr glücklich mit dem Resultat. Obwohl es zunächst nicht so aussah, als ob wir die Pace hätten, haben wir uns gut geschlagen."
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Bereits in Imola fuhr Schumacher als Zehnter los, damals aber als Resultat des Sprintrennens und nicht des Qualifyings. Das Rennen lief dann aber nicht nach Wunsch. Am Sonntag soll es nun endlich klappen mit den ersten F1-Punkten. "Ich hoffe natürlich darauf", verrät Schumacher. "Wir starten auf Platz zehn, liegen also schon in den Punkten. Jetzt geht es darum, drinnen zu bleiben oder vielleicht sogar ein paar Plätze gutzumachen."
Guter Dinge für's Rennen und die Premieren-Punkte: Mick Schumacher

Hoffnung macht dem Haas-Piloten dabei der Kurs: "Barcelona war immer ziemlich ereignisreich, denn weil es so schwer ist zu überholen, riskieren die Leute viel", sagt Schumacher. Und auch der Fakt, dass er mit der aktuellen Spezifikation des Autos (das Team bringt erst zum Frankreich GP Updates; d. Red.) bestens vertraut ist, macht ihm Mut: "Dass wir hier keine Updates haben und alle anderen schon, und trotzdem sind wir mittendrin, das ist schon ein gutes Gefühl", freut sich der 24-Jährige.

Formel 1 Qualifying Teamduelle 2022

Max Verstappen – Sergio Pérez 5:1
Lewis Hamilton – George Russell 3:3
Charles Leclerc – Carlos Sainz 6:0
Lando Norris – Daniel Ricciardo 5:1
Pierre Gasly – Yuki Tsunoda 4:2
Fernando Alonso – Esteban Ocon 3:3
Sebastian Vettel – Lance Stroll 3:1*
Valtteri Bottas – Zhou Guanyu 6:0
Kevin Magnussen – Mick Schumacher 4:2
Alexander Albon – Nicholas Latifi 6:0
* Vettel verpasste augrund einer Corona Infektion die ersten beiden Saisonrennen

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Von

Frederik Hackbarth