Haas-Teamchef Günther Steiner sieht in der Verpflichtung von Kevin Magnussen (29) auch einen positiven Effekt für Mick Schumacher (22). „Mick braucht einen erwachsenen, erfahrenen Kerl an seiner Seite, um eine Referenz zu haben, an der er sich orientieren kann“, sagt der Südtiroler am Donnerstag in einer Presserunde in Bahrain.
Schumacher selbst sei deshalb angesichts der Nachrichten über seinen neuen Teamkollegen „glücklich gewesen, weil er weiß, dass er von Kevin lernen kann“, so Steiner.
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Der Däne will darauf angesprochen aber kein Schumi-Lehrer werden. „Ich soll keine Mentorenrolle übernehmen“, verrät er. „Ich soll gute Rennen fahren, das Auto entwickeln, Punkte holen. Ein Teil davon ist natürlich auch die Beziehung zum Teamkollegen. Man kann voneinander profitieren, aber am Ende fährt man gegeneinander. Fürs Team ist wichtig, dass wir uns nicht gegenseitig im Weg stehen.“
Haas-Teamchef Günther Steiner

Insgesamt habe er einen „wirklich guten Eindruck” von Mick Schumacher. Magnussen: „Er ist Formel-2-Champion, ein guter Fahrer und hat Benzin im Blut. Ich weiß, was das heißt.“ Hintergrund: Auch Kevin Magnussen hat einen ehemaligen Formel-1-Piloten als Vater. Jan Magnussen fuhr in den 90er Jahren u.a. für McLaren und Stewart.
Für Kevin Magnussen ist es die zweite Chance in der Formel 1. Er habe deshalb nicht gezögert, als Haas-Teamchef Steiner ihn angerufen und den Job angeboten habe. K-Mag, wie der Däne auch genannt wird: „Ich hatte eigentlich mit der Formel 1 abgeschlossen, aber das Angebot war zu gut, um es nicht anzunehmen. Ich war extrem happy, als Günther mich gefragt hat und habe sofort ja gesagt.“
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Von

Bianca Garloff