Formel 1: Mick Schumachers Sitzprobe im Mercedes
Schumi jr. nimmt in Michaels Mercedes Platz

Vorm Goodwood Festival of Speed absolviert Mick Schumacher eine Sitzprobe im Mercedes W02. Lob vom Ex-Haas-Chefstrategen.
Bild: Mercedes / Twitter
Als Mercedes-Edelreservist ist Mick Schumacher (24) aktuell vor allem für virtuelle Testfahrten im Simulator zuständig. Nur einmal durfte er bei Pirelli-Testfahrten im echten Schwarzpfeil der aktuellen Saison Platz nehmen. Doch in Kürze steht eine ganz besondere Fahrt im echten Renner an: Beim Festival of Speed in Goodwood (15./16. Juli) wird Mick den Mercedes von 2011 pilotieren, in dem sein Vater Michael Schumacher WM-Achter wurde.
Jetzt hat der Deutsche dafür die Sitzprobe absolviert. Mercedes hat entsprechende Fotos in den sozialen Medien veröffentlicht. Nach dem Jordan, dem Benetton von 1994 und den Ferrari von 2001 und 2004 ist der Mercedes W02 schon das fünfte Formel-1-Auto seines berühmten Herrn Papa, das der Sohnemann steuern darf.

Vorm Goodwood Festival of Speed absolviert Mick Schumacher eine Sitzprobe im Mercedes W02.
Bild: Mercedes / Twitter
„Zu wissen, dass Papa dieses Auto gefahren ist, macht es zu etwas ganz Besonderem, und es wird viele Emotionen mit sich bringen“, sagt Schumacher junior. „Ich hatte das Glück, eines seiner Benetton-Autos und einige seiner Ferrari zu fahren, aber dies wird das erste Mal sein, dass ich hinter dem Steuer eines Mercedes sitze, den er gefahren ist. Ich bin mir sicher, dass ich mit einem breiten Lächeln im Gesicht aussteigen werde.“
Der Mercedes W02 ist der zweite Silberpfeil der Neuzeit. Mit Nico Rosberg und Michael Schumacher am Steuer belegte Mercedes 2011 Rang vier in der Konstrukteurs-WM. Für Mick Schumacher wird es der erste Auftritt beim Goodwood Festival of Speed.
Ehemaliger Chefstratege von Haas lobt Mick Schumacher
Derweil ergreift Haas‘ ehemaliger Chefstratege (bis 2021) Partei für den Legenden-Sohn. „Er ist einer der besten Fahrer, mit denen ich je zusammengearbeitet habe, was die Einstellung und das Engagement angeht“, schreibt Mike Caulfield auf Twitter. „Ich habe viele Leute sagen hören, dass er nur wegen seines Namens dabei ist, aber tatsächlich sind die Anforderungen wegen seines Namens viel höher. Ich hoffe, er bekommt irgendwann eine Chance in einem anständigen Auto.“
Damit meint er sicher nicht den Mercedes-Youngtimer…
Service-Links
