Formel 1: Motorenzukunft

Formel 1: Motorenzukunft

Formel 1 baut auf Hybridmotoren

Die Formel 1 bastelt am neuen Motorenreglement. Details stehen noch nicht fest, aber sehr wohl eine Richtung, in die es wohl gehen dürfte.
Mit dem Honda-Ausstieg Ende 2021 ist die Not größer geworden. Die Formel 1 braucht dringend ein neues Motorkonzept. Denn mit den aktuellen 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybridmotoren wird es keine neuen Hersteller mehr geben. Spätestens 2026 greift daher ein neues Motorenformat, bestenfalls aber schon früher. Realistisch erscheint 2025.
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Hinter den Kulissen wird viel über die Möglichkeiten beim neuen Motorkonzept diskutiert. Sogar revolutionäre Varianten wie Wasserstoffmotoren kamen auf den Tisch. Doch inzwischen hat sich ein klarer Favorit herauskristallisiert.

Die Formel 1 bastelt am neuen Motorenreglement

©Picture Alliance

In einem Statement der Formel 1 heißt es: „Wir glauben, dass es keine einzige Lösung für die Motorentechnologien der Zukunft gibt, sondern dass ein Hybridmotor mit nachhaltigem Kraftstoff ein bedeutender Moment für den Sport- und Automobilsektor sein wird."
Heißt: Es werden wieder Hybridmotoren. Die Details stehen noch nicht fest, aber wahrscheinlich bleibt es bei V6-Turbos und 1,6 Liter Hubraum. Dafür werden Hybridelemente wie die Rückgewinnungssysteme an den Bremsen und im Abgastrakt wohl vereinheitlicht.
Für diese Variante spricht sich gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT auch Ex-Weltmeister Nico Rosberg aus: „Die Hybridelemente sind mit der Entwicklung ohnehin am Ende. Da ist nicht mehr viel zu holen. Die Hersteller holen die Leistung jetzt vor allem beim Verbrenner.“
Klar ist: Die Formel 1 rüstet auf nachhaltige Kraftstoffe um und will dort auch für die Serienentwicklung wichtigen Input liefern. Daher hat die Formel 1 zusammen mit der FIA und Spezialisten von Herstellern und Kraftstoffherstellern eine Arbeitsgruppe gegründet.

Fotos: Mercedes

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