Formel 1: Nico Hülkenberg
Nico Hülkenberg: "Da kommt noch mehr"

Nico Hülkenberg hat nach Platz sieben in Australien Blut geleckt. Das sagt er über seinen Saisonstart.
Bild: LAT / Haas
Nico Hülkenberg ist wieder mittendrin statt nur dabei in der Formel 1. In Australien holte der Deutsche mit Platz sieben seine ersten sechs Punkte seit dem Comeback. Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt.
„Ich fühle mich im Team sehr wohl, und ich spüre einen großen Hunger“, sagt Hülkenberg bei Speedweek. „Ich weiß, dass da mehr kommt. Es macht enormen Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten und mit dem Auto zu experimentieren. Wir haben einen guten Lauf, so soll es in den kommenden Rennen weitergehen.“

Nico Hülkenberg hat nach Platz sieben in Australien Blut geleckt.
Bild: LAT / Haas
Dabei stapelte der Emmericher vorm Saisonstart eigentlich tief. Punkte schienen im Haas weit entfernt. „Nach drei Jahren ohne Stammplatz ist es verrückt zu sehen, wie schnell sich die Erwartungen verschieben“, analysiert Hülkenberg jetzt. „Wir konnten bei allen drei Rennen aus den Top-Ten starten, Kevin hat in Jeddah den ersten Punkt erobert, nun sind meine sechs hinzugekommen. Das ist ein ordentlicher erster Saisonteil.“
Doch ein Hülkenberg gibt sich damit nicht zufrieden. „Meine Lernkurve bei den ersten Rennen war steil. Aber ich bin sehr zufrieden damit, wie sich alles entwickelt. Ich fühlte mich von der ersten Runde an wohl im Wagen, und ich glaube, er bietet sehr viel mehr Potenzial.“
Soll heißen: Der Haas-Pilot peilt weiter das Mittelfeld an. „Wir sehen vier Rennställe, die den anderen etwas voraus haben, aber dann kommt ein Mittelfeld mit allen anderen Teams“, erklärt er. „Es gibt in der Formel 1 keine Hinterbänkler mehr. Im Mittelfeld geht es um Nuancen und um Zehntelsekunden. Wenn es gut läuft, bist du in den Top-Ten. Wenn du dir einen Fehler erlaubst, bist du ratz-fatz hinten. Diese enorme Konkurrenzfähigkeit im Mittelfeld macht irren Spaß.“
Service-Links
