Formel 1: Die besten Bilder aus Silverstone vom Britischen Grand Prix

Formel 1: Pérez mit Coronavirus

Hülkenberg als Pérez-Ersatz?

Sergio Pérez ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jetzt fällt er für den Großbritannien-GP aus. Wer ersetzt den Mexikaner?
Die Formel 1 hat ihren ersten Corona-Fall: Sergio Pérez ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jetzt muss der Mexikaner in Quarantäne und fehlt damit beim Großbritannien-GP. Heute war er bereits bei der Pressekonferenz abwesend, nachdem ein erster Test keine eindeutigen Ergebnisse brachte. Der zweite Test fiel positiv aus.

In einer Mitteilung der Formel 1 heißt es: „Nach der heutigen Bekanntgabe, dass Sergio Perez vom Racing-Point-Team in Silverstone vor dem Grand Prix von Großbritannien ein nicht eindeutiges Testergebnis für COVID-19 erzielt hat, können die FIA und die Formel 1 nun bestätigen, dass das Ergebnis seines erneuten Tests positiv ist. Perez hat sich gemäß den Anweisungen der zuständigen Gesundheitsbehörden in Selbstquarantäne begeben und wird weiterhin das von diesen Behörden vorgeschriebene Verfahren befolgen.“

Auch engere Kontakte wurden unter Quarantäne gestellt.

Sergio Pérez kann in Silverstone nicht fahren

Das Wichtigste aber ist: Pérez geht es derzeit gesundheitlich gut. Sein Team Racing Point teilt mit: „Sergio ist körperlich gesund und gut gelaunt, aber er wird sich nach den Richtlinien der zuständigen Gesundheitsbehörden weiterhin selbst isolieren, wobei die Sicherheit für das Team und den Sport oberste Priorität hat.“

Hülkenberg als Pérez-Ersatz
Racing Point betont aber, trotzdem mit zwei Autos fahren zu wollen. Als Ersatzfahrer sind die beiden Mercedes-Testfahrer Stoffel Vandoorne und Esteban Gutiérrez gemeldet. Vandoorne ist allerdings mit Mercedes bereits in Quarantäne für Berlin, wo kommende Woche die sechs Finalrennen der ABB FIA Formel E starten.

Gutiérrez ist 28 Jahre alt und kommt wie Pérez aus Mexiko. In der Formel 1 bestritt er zwischen 2013 und 2016 insgesamt 59 Grands Prix für Sauber und Haas. Allerdings: Gutiérrez ist vier Jahre keine Formel-1-Rennen mehr gefahren.

Deshalb kommt nun Nico Hülkenberg (32) ins Spiel. Nach Informationen von F1-Insider.com hat der Deutsche tatsächlich beste Karten, Pérez zu ersetzen – wenn sein eigener Corona-Test negativ ausfällt. Hülkenberg kennt Racing Point gut, fuhr von 2011 bis 2012 und von 2014 bis 2016 bereits für das Team, das damals noch Force India hieß. Bis morgen Vormittag müsste die Entscheidung gefallen sein. Das Training beginnt um elf Uhr englischer Zeit.

Mit dem starken Racing Point-Mercedes hätte der Emmericher sogar die Chance, endlich mal aufs Podest zu fahren. Mit 177 Rennen hält der 32-Jährige den Rekord der meisten F1-Rennen ohne Podium. Ende 2019 verließ er eigentlich die Formel 1, nachdem Renault seinen Vertrag nicht verlängert hat. Zuletzt hat Hülkenberg aber immer wieder durchklingen lassen, dass er seine Formel-1-Karriere noch nicht als beendet ansieht.
Als er bei RTL als Experte im Studio war, sagte der Hulk: „Ich bin fürs große Comeback bereit, ich halte mich über alle Entwicklungen auf dem Laufenden. Gleichzeitig verwende ich die Zeit ohne Formel 1 dafür, meinen Kopf ein wenig freizubekommen nach alle den Jahren Motorsport und um einmal tief durchzuatmen. Das hat mir gut getan, aber jetzt, wo wieder gefahren wird, merke ich, wie ich darauf brenne, in den Rennwagen zu steigen. Ich vermisse die Formel 1.“

Formel 1: Die besten Bilder aus Silverstone vom Britischen Grand Prix


Fotos: Racing Point

Stichworte:

F1 Racing Point

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