Formel 1: Die besten Bilder aus Suzuka vom Japan GP

Formel 1: Protest gegen Renault

FIA beschlagnahmt Lenkräder und Steuerelemente

Renault steht unter Verdacht, illegale Software für ein automatisches System zur Verstellung der Bremsbalance einzusetzen. Racing Point protestiert.
Im Schlussspurt der Formel-1-Saison werden die Bandagen auch im Mittelfeld härter. Racing Point (aktuell Siebter in der Team-WM) hat im Anschluss an den Japan GP Renault (aktuell Fünfter) bei den Regelhütern der FIA angeschwärzt!
Mit einem gut vorbereiteten, zwölfseitigen Dossier hat das britisch-kanadische Team von Multi-Milliardär Lawrence Stroll offiziell Protest gegen Renault eingelegt. Grund: die Franzosen sollen ein illegales System zur Verstellung der Bremsbalance verwendet haben.

Renault droht Ärger: Racing Point hat Protest eingelegt

Angeblich ändert Renault durch eine entsprechende Voreinstellung die Bremsbalance von Streckenabschnitt zu Streckenabschnitt automatisch - laut Reglement ist das jedoch untersagt, lediglich manuell darf die Balance vom Fahrer angepasst werden.
Die Stewards haben dem Protest stattgegeben und noch in Suzuka nach dem Rennen zu einer Anhörung geladen. Im Anschluss daran wurde der Fall jedoch auf Grund seiner Komplexität und auch der Länge des vorgelegten Dossiers vertagt. Allerdings wurden die Lenkräder und Steuerelemente Renaults beschlagnahmt und versiegelt, werden nun von den Technik-Experten der FIA unter die Lupe genommen.
Renault akzeptiert den Protest laut einem ersten Statement des Teams zwar, will aber seinerseits eine umfangreiche Erklärung und entsprechende Verteidigung abgeben. Die Plätze sechs und zehn von Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg in Suzuka gelten damit erstmal nur unter Vorbehalt.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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