Sebastian Vettel ist wieder zurück in den Schlagzeilen: Nicht nur, dass er einen Porsche für die 24 Stunden von Le Mans testete, auch in der Formel 1 hat er sich durch eine fehlende Absage an ein Comeback wieder ins Gespräch gebracht.
Im Visier hat der viermalige Champion dabei Mercedes, Audi, Aston Martin – und sein altes Team Red Bull. Doch von dem hat er jetzt eine Absage bekommen.
„Was? Vettel soll zu uns? Nein, das ist keine Option“, wird Red Bulls Chefberater Helmut Marko von oe24 zitiert. Damit wird es keine Rückkehr des Heppenheimers zu dem Team geben, mit dem er zwischen 2010 und 2013 gleich viermal die WM-Trophäe einsackte. Vielmehr stehen Fernando Alonso, Carlos Sainz, Alexander Albon und nach Platz zwei in Suzuka auch Sergio Perez hoch im Kurs beim Team des Energy-Drink-Giganten.

Mercedes wartet auf Verstappen

Mercedes wartet auf Verstappen.
Bild: Red Bull Content Pool

Bleiben also nur Audi, Aston Martin und Mercedes. Mit deren Teamchef Toto Wolff steht Vettel in regelmäßigem Kontakt. „Ich habe mit ihm gesprochen, aber nicht wirklich über den Sitz“, räumt der Deutsche ein. „Wir haben kurz über die gesamte Situation gesprochen. Es müssen also noch ein paar Telefonate und Gespräche geführt werden, um ein wenig mehr herauszufinden. Aber sicherlich ist es einer der besten Plätze im Feld.“
Das Problem: Mercedes wartet auf Verstappen. Nach den Querelen um den mutmaßlichen Machtmissbrauch durch Teamchef Christian Horner bei Red Bull ist ein Wechsel des amtierenden Weltmeisters zu Mercedes noch nicht vom Tisch – auch wenn sich Red Bull gerade Mühe gibt, die internen Streitigkeiten nicht mehr nach außen zu kehren.
Von 2007 bis 2022 war Sebastian Vettel in der Formel 1 aktiv. Nach seinem Start bei BMW Sauber und Toro Rosso wechselte er 2009 zu Red Bull. Später fuhr er für Ferrari, bevor er 2021 zu Aston Martin ging. Zwei Saisons später beendete er seine Karriere. Doch ganz abgeschlossen zu haben scheint er mit dem Motorsport noch nicht.