Formel 1: Red Bull attackiert Mercedes
Horner hofft auf freie Fahrt

In der WM kämpft man mit Ferrari: Doch Red Bull blickt nach vorne. In Malaysia haben die Bullen Mercedes im Visier. Start und Taktik als größte Chance.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Zum erst dritten Mal in ihrer gemeinsamen Zeit bei Red Bull musste sich Daniel Ricciardo Teamkollege Max Verstappen im Qualifying geschlagen geben. Etwas mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf Pole-Mann Lewis Hamilton hatten beide, nur 47 Tausendstel aber trennten die Teamkollegen.
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Ricciardo landete hinter Verstappen auf Startplatz vier
Einen wirklichen Grund, warum er hinter Verstappen startet, konnte Ricciardo nicht ausmachen. „Ich hatte keinen Fehler drin. Meine Runde war ziemlich sauber. Im ersten und zweiten Sektor war ich auch noch etwas vor Max, im letzten habe ich dann aber verloren.“ Mit Platz vier sei er trotzdem zufrieden, bekräftigte der Australier. „Vor allem nach gestern! Ich bin froh vor den Ferraris zu stehen. Wir haben über Nacht viel umgebaut und das hat gefruchtet.“
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Horner will Mercedes am Start knacken
Dass beide Autos die Konkurrenten in Rot schlugen – dafür gab es auch Applaus von Teamchef Christian Horner. „Das war nach gestern nicht unbedingt zu erwarten. Ein Mega-Job von beiden Fahrern“, freute sich Horner. Für das Rennen sieht er seine Mannen gut aufgestellt. Dabei hat Red Bull die Augen am Sonntag ausdrücklich nach vorne auf Mercedes gerichtet und nicht nach hinten auf die Scuderia.

Haut eine Kampfansage raus: Bullen-Teamchef Horner
Können die Red Bulls in Startreihe zwei etwa von Mercedes' anhaltenden Problemen mit der Kupplung profitieren – und nach Kurve eins womöglich sogar die Führung übernehmen? Horner spekuliert darauf. „Wenn uns das am Start gelingt, dann kommt morgen richtig Würze ins Spiel“, glaubt er. Die Fans hätten sicher nichts dagegen...
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