Formel 1: Red Bull baut Druck auf
„Max soll jüngster Champion werden“

Red Bull will 2019 schon um den Titel mitfahren und Max Verstappen zum jüngsten Champion aller Zeiten machen. Doch alles hängt jetzt an Honda.
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Hoffentlich setzt Red Bull sich selbst, Max Verstappen und Honda da nicht zu sehr unter Druck... Nach fünf Jahren ohne WM-Titel wollen die Österreicher endlich wieder um Siege und Meisterschaften kämpfen. 2019 soll es soweit sein. Dank neuer Aerodynamik-Regeln und Honda- statt Renault-Motor glaubt sich das Energy-Drink-Team gut aufgestellt.
„Ich bin überzeugt, wir werden wieder vorne mitmischen“, sagt Red Bull-Berater Helmut Marko zu AUTO BILD MOTORSPORT. „Auf der Chassis-Seite waren wir immer stark. Besonders wenn es drastische Regeländerungen gab. Und unser neuer Motorenpartner Honda ist jetzt schon vor unserem jetzigen Ausrüster Renault. Es gibt Zahlen, die belegen, dass wir 2019 nur noch zehn kW (13,3 PS, d. Red.) Rückstand haben. Das würde reichen. Dann können wir unser Ziel erreichen: Max Verstappen zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte zu machen.“

Kann Red Bull mit mehr Power im Heck gewinnen?
Mit „wir“ mein Marko auch Honda. Von deren Motorfabrik in Japan ist der Österreicher begeistert. Sagt das auch offen in Interviews. Doch er setzt die Japaner damit auch unter Druck.
Damit die darunter nicht zusammenbrechen, hat Red Bull Honda nach Informationen von AUTO BILD MOTORSPORT Hilfe an die Seite gestellt. Ex-Mercedes-Motorchef Mario Illien soll demnach in das Projekt integriert sein und bereits „einen tollen Job gemacht haben“, so ein Insider.
Vielleicht kann Wunderkind Verstappen auch deshalb urteilen: „Die PS-Zahlen stimmen. Wir lügen doch nicht oder setzen einfach irgendwas in die Welt...“
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