Bleibt Sergio Pérez auch 2021 in der Formel 1? Die Optionen dafür entgleiten dem Mexikaner, der 2021 bei Aston Martin (Racing Point) Sebastian Vettel Platz machen muss, immer mehr.
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Beim Portugal-GP tauchten Gerüchte auf, Pérez könnte George Russell bei Williams ersetzen. Doch dem schob Teamchef Simon Roberts auf der Pressekonferenz vor dem Imola-GP einen Riegel vor. Er sagt: „Wir fahren so fort, wie es Claire bereits im Juli verkündet hatte: George und Nicholas (Latifi; d. Red.) sind unsere Fahrer und werden es auch 2021 sein. Das war der Plan und ist der Plan. Ich entschuldige mich für die Verwirrung, die ich mit meinen Aussagen letzte Woche gestiftet habe.“
Pérez jetzt größter Hülkenberg-Gegner
Sergio Perez
Bild: Racing Point
Offene Plätze gibt es nur noch bei Red Bull, Alpha Tauri und Haas. Das US-Team Haas wird aller Voraussicht nach aber auf zwei Rookies setzen – Mick Schumacher und Nikita Mazepin. „Wir kennen die Pros und Contras, wenn wir zwei Neulinge ins Auto setzen“, erklärt Teamchef Günther Steiner. „Aber wir sind Dinge schon immer anders angegangen. Allerdings ist noch keine Entscheidung gefallen.“
De facto ist Red Bull damit die einzige F1-Chance für Pérez. „Ich schließe das nicht aus. Sie haben noch keinen zweiten Fahrer bestätigt. Die Zeit tickt und es gibt auch nur noch ein paar Optionen im Feld“, bestätigt der Mexikaner und wird damit zum direkten Konkurrenten von Nico Hülkenberg, der das Red Bull-Cockpit ebenfalls im Visier hat.
Auf die Frage, ob er als Nummer zwei neben Max Verstappen fahren würde, antwortet Perez: „So etwas wird auf der Rennstrecke entschieden. Ich glaube nicht, dass es ein Team gibt, das bei der Ankunft im Team schon sagt, du bist die Nummer zwei. Aber ich weiß nicht, wie das bei Red Bull ist.“
Klar ist: Alex Albon muss Leistung zeigen. Schafft er das, kann er bleiben. Schafft er es nicht, muss er gehen. Teamchef Christian Horner in der PK: „Derzeit hat Alex den Platz und jeder würde gerne sehen, dass er ihn halten kann. Er muss jetzt cool bleiben und gute Rennen zeigen. Er ist Plan A und wir versuchen alles zu tun, dass Plan A aufgeht.“

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