Formel 1: Red Bull-Debakel

Formel 1: Die besten Fotos vom Österreich GP in Spielberg 2020

Formel 1: Red Bull-Debakel

Hamilton-Strafe zu gering?

Red Bull erlebt beim Heimspiel ein Debakel – und beschwert sich gegen die milde Strafe von Lewis Hamilton.
Es sollte eine Glanzvorstellung werden beim Saisonstart der Formel 1 nach der Corona-Pause auf dem Ring vor der eigenen Haustür. Doch für Red Bull endete der GP Österreich in einem Debakel. Superstar Max Verstappen schied auf Platz zwei liegend mit Elektronikdefekt aus. Also sprang Alex Albon ein und attackierte die beiden dominierenden Silberpfeile.
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Der Thailänder profitierte dabei von einer Safetycar-Phase und machte mit weichen Reifen Jagd auf Bottas und Hamilton. Kurz vor Schluss die Attacke auf den Briten – doch der Weltmeister bestand auf seiner Ideallinie und berührte den Thailänder, der sich in Kurve drei außen neben ihn gesetzt hatte. Albon drehte sich, fiel auf den letzten Platz zurück und später wie Verstappen mit Elektronikdefekt aus.
Die Schuldfrage ist schwer zu beantworten. „Lewis ist zu früh aufs Gas gegangen“, urteilt Nico Rosberg. Timo Glock sagt: „Er hatte Untersteuern, wo soll er denn hin?“ Fakt ist: Links außen war neben Albon noch Platz. Der Red Bull-Pilot hätte also zumindest ausweichen können. RTL-Experte Christian Danners spontane Reaktion: „Ein klassischer Rennunfall.“

Red Bull schrieb in Österreich einen Nuller

Trotzdem wurde Hamilton mit einer 5-Sekunden-Strafe und zwei Strafpunkten belegt. „Die Sache mit Alex war wirklich unglücklich“, sagt er selbst. „Es fühlte sich wie ein Rennzwischenfall an. Wie auch immer: Ich nehme jede Strafe hin, die man meint, mir geben zu müssen. Und dann geht es weiter."
Albon erklärt: "Ich musste mein Manöver früh starten, weil ihre Reifen kalt waren. Es ist unheimlich frustrierend für mich. Die Strategie war großartig. Der Sieg wäre möglich gewesen, leicht sogar. In der nächsten Runde hätte ich wahrscheinlich Bottas abgefangen."
Entsprechend sauer reagiert Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko: „Wenn jemand schuldig ist und dann nur fünf Sekunden kriegt, damit in den Punkten bleibt, dann ist das in der Relation nicht ganz gerecht. Ob er jetzt Zweiter oder Vierter wird, was ist der Unterschied? Unser Rennen hat er komplett ruiniert.“
Trotzdem bleibt der Doktor optimistisch: „Unser Speed war gut. Wir hätten gewinnen können. Jetzt gilt für uns das gleiche wie für Vettel: Mund abwischen und analysieren woran es lag, um am kommenden Wochenende stärker zurückzukommen.“

Formel 1: Die besten Fotos vom Österreich GP in Spielberg 2020

Fotos: FIA/F1

Stichworte:

Albon, Alex F1 Red Bull

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