Formel 1 - Alle Fahrer, Teams und Helme 2019

Formel 1: Red Bull reagiert auf Gerüchte

„Hülkenberg-Spekulationen totaler Blödsinn!“

Red Bull-Chefberater Helmut Marko reagiert auf die Hülkenberg-Gerüchte.
Dr. Helmut Marko (75) verteufelt zuweilen das Internet. Der Kunstsammler und literarisch gebildete Red-Bull-Motorsportberater lebt und liebt eine Zeit, in der Goethe, Thomas Mann und Hermann Hesse Meinung machten und nicht die sozialen Medien.
Wilder Ritt von Verstappen: Hier klicken
Marko kommt aber nicht daran vorbei, manchmal einen Pakt mit dem Mephisto der Neuzeit einzugehen. Sprich Gerüchten entgegenzuwirken, die sich wie lästige Viren im Internet verbreiten.

"Diese Gerüchte sind so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass ich oder wir sie noch nicht mal mehr kommentieren wollen. Es ist absoluter Blödsinn."

Erstes Gerücht: Der deutsche Renault-Pilot Nico Hülkenberg (31) soll 2020 angeblich den jungen Franzosen Pierre Gasly (22) bei Red Bull-Racing ersetzen, Gespräche habe es schon gegeben. Die entsprechenden Meldungen kamen aus Italien. Marko zu AUTO BILD MOTORSPORT: "Diese Gerüchte sind so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass ich oder wir sie noch nicht mal mehr kommentieren wollen. Es ist absoluter Blödsinn. Das habe ich auch Gasly gesagt, der mich deswegen sogar angerufen hat."
Gerücht Nummer zwei: Red Bull habe Ingenieure wie Marco Adurno (Datenanalyse und Simulation an Ferrari verloren. Marko dazu: "Das stimmt, aber das ist ganz normal. Es gibt eine ständige Rotation auf dieser Ingenieursebene zwischen uns, Ferrari und anderen Teams. Das ist für mich Folklore und keine Meldung wert."
Was ihn am meisten beschäftigt: Wie man den Mercedes-Siegeszug in dieser Saison stoppen kann. Marko: "In Montreal am Wochenende müsste Ferrari wegen ihres starken Motors eine Chance haben. Wir versuchen natürlich auch alles, aber unsere Zeit wird spätestens ab dem Rennen in Singapur kommen. Dann, wenn Honda die neue Motorstufe gezündet hat und wir mit unserem Chassis soweit sind, mit dem Honda-Motor eine Einheit zu bilden."
Hintergrund: Im Sommer soll es in Japan eine Entscheidung darüber geben, ob Honda auch über das Jahr 2020 hinaus in der Formel 1 bleiben will. Bis dahin wollen die Formel-1-Verantwortlichen der Japaner keine Motorschäden riskieren und fahren leistungsmäßig eher auf Sparflamme.

Formel 1 - Alle Fahrer, Teams und Helme 2019

Autor: Ralf Bach

Fotos: Picture Alliance

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.