Formel 1: Red Bull stapelt tief
Keine Chance gegen Mercedes

Mercedes fährt auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza in einer eigenen Liga. Red Bull wirft die Flinte bereits in Korn. Der Abstand ist einfach zu groß.
Bild: Picture-Alliance
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Auch wenn auf der offiziellen Zeitenliste nur vier Zehntel fehlen: Auf den Longruns war Mercedes heute fast eine Sekunde pro Runde schneller als die Konkurrenz. Selbst die Reifen halten in Monza wieder - im Gegensatz zum letzten Grand Prix in Spa.
So lief der Trainingsauftakt in Monza: Mercedes dominiert

Funkenflug: Red Bull beim Überfahren der Kerbs
Marko nahm ebenfalls Bezug auf die Gerüchte um einen angeblich flexiblen Diffusor. „Ricciardo hat sich den Unterboden heute beim Räubern über die Randsteine zerstört. Wäre er zu flexibel, wäre er bei diesem Manöver ja wohl kaum kaputt gegangen.“
Der große Vorsprung auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza zeigt auch, dass die Mercedes-Überlegenheit vom Antrieb kommt. Als Mercedes-Designer Aldo Costa und Ferraris neuer Technikchef Mattia Binotto in der Freitagspressekonferenz so tun wollten, als sei der Abstand zwischen den einzelnen Antriebseinheiten gar nicht mehr so groß, haute Toro Rossos Franz Tost dazwischen: „Mercedes ist weit weg von allen anderen.“ Später setzte er gegenüber ABMS noch einen drauf: „Ich kann diese Träumereien nicht mehr hören. Die Wahrheit musste mal gesagt werden. Und das wird sich auch bis 2020 nicht ändern.“

Ferrari feiert am Wochenende sein großes Heimspiel
Dabei versucht Ferrari alles, um näher an Mercedes heranzukommen. Beim Heimrennen in Monza haben die Italiener die letzten drei Motor-Token in ein Upgrade investiert. „Was es wirklich gebracht hat, werden wir morgen sehen“, so Binotto. Allein: Nach Informationen von ABMS drohen mit dem verbesserten Motor Zuverlässigkeitsprobleme.
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