Formel 1: Regen-Auftakt in Monza
Leclerc Schnellster vor beiden McLaren

Charles Leclerc mit erster Duftmarke in Monza. Schwierige Bedingungen auf abtrocknender Strecke: viele Dreher und gleich drei rote Flaggen.
- Frederik Hackbarth
Charles Leclerc, zuletzt der Dominator in Spa, ist auch beim Ferrari-Heimspiel in Monza gut aus den Startlöchern gekommen. Mit einer Zeit von 1:27.905 Minuten erzielt der Monegasse im ersten Freitagstraining zum Italien GP die Bestzeit. Dabei hilft Leclerc auch, dass Ferrari in Monza endlich die dritte Ausbaustufe des Motors im Heck hat - allerdings erst in den letzten zehn Minuten der Session, denn davor ist die Strecke nach Regen an Morgen nass.
Beim Schlusspurt auf abtrocknender Piste schnappen sich die McLaren von Carlos Sainz und Lando Norris die Plätze zwei und drei. Wie auch die weiteren Verfolger um Lewis Hamilton (P4, 0,825 Sekunden Rückstand) setzen sie dabei auf weiche Reifen. Nur die Ferraris von Leclerc und Sebastian Vettel sind mit Medium-Reifen unterwegs.
Vettel beendet die Session als Achter, 2,6 Sekunden hinter Leclerc. Die Zeiten sind ob der Streckenverhältnisse und wenig Trockenfahrzeit aber mit Vorsicht zu genießen - zudem ist Vettel am Sessionende auf einem anderen Programm mit viel Spritzuladung unterwegs.
Landsmann Nico Hülkenberg kommt zum Monza-Auftakt im Renault nicht über die 15. Position hinaus.
Der Regen am Freitagmorgen sorgt aber auch abseits des Zeitenmonitors für viel Action: Kimi Räikkönen versenkt seinen mit Speziallackierung versehenen Alfa-Romeo (zu sehen in unserer Bildergalerie) nach gut 25 Minuten in der Parabolica im Kiesbett. Racing-Point-Pilot Sergio Perez crasht wenig später am Ausgang der Ascari-Schikane. Und Pierre Gasly dreht sich in Kurve eins. In allen drei Fällen wird das Training mit der roten Flagge unterbrochen.
Die Crashs sehen Sie jetzt in unserer Fotogalerie:
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