Die Formel 1 kehrt zurück an den Nürburgring, aber am Trainings-Freitag dreht sich kein Rad: Regen und Nebel machen der Königsklasse des Motorsports einen Strich durch die Rechnung.
Regen lässt Schumi-Debüt platzen: hier klicken
Formel-1-Rennleiter Michael Masi erklärt: „Durch den Nebel ist der Rettungs-Hubschrauber nicht in der Lage, zu fliegen. Weil aber das nächste Krankenhaus mit dem Auto zu weit weg ist, können wir den Fahrbetrieb nicht freigeben. Bei der Sicherheit sind wir zu keinen Kompromissen bereit.“
Formel 1
Mick Schumacher und Sebastian Vettel
Immerhin: Masi erwartet für das weitere Wochenende eine Wetterbesserung. Trotzdem arbeite man an einer Lösung, sollten sich die Bedingungen nicht deutlich verbessern. Weitere Regenschauer in leichter Form sind auch am Samstag und Sonntag nicht ausgeschlossen. Gerade am Nürburgring wäre den Teams ein freies Training lieb gewesen. Zuletzt gastierte die Formel 1 vor sieben Jahren auf dem Kurs.
Der Regen ist das eine Problem, das andere sind die niedrigen Temperaturen. Auch für die kommenden Tage sind Werte im einstelligen Bereich vorhergesagt. Das wird es für Fahrer schwieriger gestalten, die Reifen auf Betriebstemperatur zu bringen.
Pirelli-Motorsportchef Mario Isola: „Wir haben wenig Erfahrung auf dem Nürburgring und mussten daher auch bei der Auswahl der Reifen-Mischungen Kompromisse eingehen: Wir haben die drei Mischungen in der Mitte des Spektrums dabei.“
Nun müssen die Teams sich im morgigen Vormittagstraining auf das Wochenende einschießen.

Von

Michael Zeitler