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Formel 1: Renault greift an

So schraubt Renault am Motor

Die Renault-Teams werden vom Motor gebremst. Aber ist aber auch 2018 so? An diesen Stellschrauben wollen die Franzosen drehen.
Die Renault-Bilanz ist erschreckend: In jedem der 20 Formel-1-Rennen 2017 fiel mindestens ein Fahrer aus, der einen Renault-Motor im Heck hatte. Insgesamt kamen die sechs Renault-Piloten (von den Teams Red Bull, Toro Rosso, Renault) auf 39 Ausfälle, 28 davon aufgrund eines technischen Defekts am Motor.

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Eine interne Untersuchung hat ergeben: Weder ein personeller Umbau noch die Zusammenarbeit mit einer externen Firma wie Ilmor ist nötig, um die Zuverlässigkeit in den Griff zu bekommen. Stattdessen will Renault die Qualitätskontrolle verbessern. Die Defektrate soll 2018 deutlich sinken, weil im Vorjahr 90 Prozent des Motors neu waren, für diese Saison aber nur Teile verändert werden, die eine Performance-Steigerung bringen sollen.
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Denn: Das Leistungsdefizit ist die zweite Baustelle bei Renault. Mehr als 40 PS fehlen auf Klassenprimus Mercedes. Dazu kommt: Mercedes kann im Qualifying durch ein spezielles Motorprogramm noch mal Zusatz-PS abrufen. Renault will das 2018 auch können.
Das Problem: Die Standfestigkeits-Anforderungen nehmen 2018 zu. Dann dürfen nämlich nur noch drei (Verbrennungsmotor, Turbolader, MGU-H) respektive zwei (Batterie, Steuereinheit, MGU-K) statt wie bisher vier Motorkomponenten verwendet werden.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture Alliance / Red Bull Content Pool

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