Formel 1: Renault greift an
So schraubt Renault am Motor

Die Renault-Teams werden vom Motor gebremst. Aber ist aber auch 2018 so? An diesen Stellschrauben wollen die Franzosen drehen.
Bild: Picture Alliance / Red Bull Content Pool
- Michael Zeitler
Die Renault-Bilanz ist erschreckend: In jedem der 20 Formel-1-Rennen 2017 fiel mindestens ein Fahrer aus, der einen Renault-Motor im Heck hatte. Insgesamt kamen die sechs Renault-Piloten (von den Teams Red Bull, Toro Rosso, Renault) auf 39 Ausfälle, 28 davon aufgrund eines technischen Defekts am Motor.

Red Bull erwartet einen Sprung von Renault
Unzuverlässige Motorhersteller: Die Formel-1-Pannenstatistik
Denn: Das Leistungsdefizit ist die zweite Baustelle bei Renault. Mehr als 40 PS fehlen auf Klassenprimus Mercedes. Dazu kommt: Mercedes kann im Qualifying durch ein spezielles Motorprogramm noch mal Zusatz-PS abrufen. Renault will das 2018 auch können.
Das Problem: Die Standfestigkeits-Anforderungen nehmen 2018 zu. Dann dürfen nämlich nur noch drei (Verbrennungsmotor, Turbolader, MGU-H) respektive zwei (Batterie, Steuereinheit, MGU-K) statt wie bisher vier Motorkomponenten verwendet werden.
Service-Links