Formel 1: Die besten Bilder vom Frankreich GP

Formel 1: Renault jagt Red Bull

Newey erteilt Wechselgerüchten Absage

Nach der Trennung macht Renault auf und neben der Strecke Jagd auf Red Bull: Wechselgerüchten um Adrian Newey erteilt der Brite aber eine Absage.
Mit Red Bulls Wechsel zu Honda wird der Druck auf Renault größer: Das Werksteam der Franzosen muss ab jetzt selbst die Ergebnisse liefern, will man sich auch in Zukunft mit Erfolgen oder gar Siegen in der Königsklasse schmücken.

Adrian Newey (vorne) erliegt Renaults Lockrufen nicht

Um dieses Ziel zu erreichen, soll Renault nun versuchen, ausgerechnet beim künftigen Ex-Partner zu wildern: Glaubt man den Gerüchten, haben die Franzosen ihre Fühler in Richtung Adrian Newey ausgestreckt! Der Technik-Guru gilt als Schlüsselfigur hinter dem aerodynamisch Jahr für Jahr hervorragenden Chassis von Red Bull.
Allein: Auf Nachfrage von AUTO BILD MOTORSPORT erteilt der Brite den Spekulationen eine klare Abfuhr. Newey zu einem möglichen Wechsel zu Renault: "Das wird nicht passieren!"
Auch Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko verrät im Gespräch mit ABMS: "Das kann ich mir nicht vorstellen. Wir reden mit Adrian gerade über eine Verlängerung, aber es geht nicht mehr um das Ob, sondern nur noch im das Wie des Vertrages."

Keine Chance: Sainz hält sich nur kurz vor Ricciardo

Wie groß nach wie vor der Rückstand vom Werksteam Renault auf den Noch-Kunden Red Bull ist, zeigt sich ausgerechnet beim Heimspiel der Franzosen am Wochenende: Carlos Sainz wird im Startgetümmel um den Crash von Sebastian Vettel und Valtteri Bottas kurzzeitig auf Rang drei nach vorne gespült. Lange verteidigen kann er den aber nicht. Zu Beginn der sechsten Runde kommt das Safety-Car rein, in Runde neun zieht Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo schon wieder vorbei an Sainz.
Spät im Rennen meldet der Spanier dann auch noch Leistungsverlust, muss Kevin Magnussen und Valtteri Bottas vorbeilassen und fällt vom sechsten auf den achten Platz zurück. Dann rettet ihn das virtuelle Safety-Car in den Schlussrunden. Sainz' Rückstand auf Max Verstappen, der als bester Red Bull Zweiter wird, beträgt im Ziel dennoch satte 80 Sekunden!

Nico Hülkenberg vertraut auf Renaults eigene Stärke

Teamkollege Nico Hülkenberg, der sich direkt hinter Sainz als Neunter einreiht, findet es trotzdem gut, dass die Franzosen 2019 nicht mehr im Schatten des eigenen Kundenteams stehen. "Wir brauchen kein anderes Team oder Auto als Messlatte. Die Messlatte ist immer der Wettbewerb und die Rundenzeiten zeigen dir sowieso, wo du stehst", so Hülkenberg. "Wir wissen, dass wir arbeiten müssen und wo wir uns verbessern müssen. Ob wir Red Bull noch haben oder nicht, macht dabei keinen Unterschied."

Autoren: Ralf Bach, Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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