Italiens größte Sporttageszeitung 'Gazzetta dello Sport' hatte das Gerücht ins Rollen gebracht. Demnach zieht Ferraris Technikchef James Allison einen Wechsel zu Renault in Erwägung.
AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Ein Angebot an den Engländer zurück zu seinem alten Team zu kommen, gibt es wirklich. Und offenbar denkt Allison auch ersthaft darüber nach - obwohl sein Vertrag im vergangenen Jahr erst um drei Jahre verlängert wurde. Ferrari-Insider behaupten sogar, die Entscheidung sei längst gefallen – für Renault.
Allison
Allisons Abgang wäre ein Rückschlag für Ferrari
Hintergrund: Allisons Frau starb im März an einer Hirnhautentzündung. Seitdem ist er allein erziehender Vater von drei Kindern im Teenager-Alter. Derzeit pendelt er zwischen England und Maranello, eine Rückkehr nach Enstone würde aber allein aus familiären Gründen Sinn machen.
Für Vettel und Ferrari wäre da sein schwerer Schlag. Fähige Technische Direktoren gibt es in der Formel 1 nur wenige. James Key soll schon seit längerem ein Ferrari-Kandidat sein, ist nach ABMS-Informationen aber an Toro Rosso/Red Bull gebunden. 
Ob Mercedes-Technikchef Aldo Costa, der 2011 bei Ferrari gefeuert wurde, zur Scuderia zurückkehren würde, ist ebenfalls fraglich.