Formel 1: Ricciardo kämpft sich aufs Podium
Frust-Verstappen watscht Red Bull ab

Gemischte Gefühle bei Red Bull: Strahlemann Ricciardo klaut in Spa einen Podestplatz, Mega-Frust indes bei Verstappen nach neuerlicher Panne.
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- Frederik Hackbarth
Die nötige Motivation für den Belgien GP holte sich Daniel Ricciardo am Sonntag durch frühes Aufstehen: Bereits um sechs Uhr morgens klingelte der Wecker. Der Grund: Der bekennende MMA-Fight-Fan Ricciardo wollte sich auf keinen Fall den Mega-Boxkampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor in Las Vegas entgehen lassen! Dass er trotzdem ausgeschlafen war, zeigte Ricciardo dann ab 14 Uhr - und schlug auf der Strecke vor allem beim Re-Start selbst zu.

Daniel Ricciardo durfte am Podium über P3 jubeln
Ganz anders sieht indes die Statistik von Teamkollege Max Verstappen aus. Auch bei ihm steht die Zahl sechs - jedoch für die Ausfälle in den bisherigen zwölf Saisonrennen! Auch am Sonntag in Spa war dem Niederländer das Pech wieder treu. „Unglaublich! Ich glaube das einfach nicht!“, funkte Verstappen schon nach acht Runden an seine Box, als sein RB13 mit einem Defekt ausrollte und schüttelte sekundenlang seinen Kopf. Mega-Frust für den in Belgien geborenen Holländer, der bei seinem Quasi-Heimspiel am Sonntag allein 80.000 Fans an die Strecke gelockt hatte.

Pechvogel Verstappen wird 2017 zum Pannen-Max
Red-Bull-Teamchef Christian Horner erklärte: „Der vierte Zylinder hat aufgehört zu arbeiten. Unser Motorenpartner muss jetzt mal ein paar Antworten liefern.“ Denn der Brite verrät auch: „Mit ziemlicher Sicherheit droht uns nun eine Motorstrafe in Monza. Damit ist das nächste Rennen für Max eigentlich auch schon durch!“

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