Formel 1: Rosberg mit Tagesbestzeit
Hamilton landet in der Mauer

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Mercedes im Budapest-Training vorne: Doch während Nico Rosberg seine Vertragsverlängerung mit der Bestzeit krönt, fliegt Lewis Hamilton spektakulär ab.
Bild: Frederik Hackbarth
Sein neuer Mercedes-Vertrag hat Formel-1-Spitzenreiter Nico Rosberg am ersten Trainingstag in Ungarn scheinbar beflügelt: Der Deutsche raste am Freitag auf dem Hungaroring zur Bestzeit. Dabei profitierte der Silberpfeil-Star auch von einem Unfall seines Stallrivalen Lewis Hamilton, für den die Übungseinheit am Nachmittag schon nach 13 Minuten beendet war.
Offiziell: Vertrag verlängert: Rosberg bleibt bei Mercedes

Lewis Hamilton reagierte gelassen auf seinen Abflug
Nach dem obligatorischen Check bei den Streckenärzten signalisierte Hamilton, er habe keine Blessuren davongetragen. "Ich bin okay", erklärte der Weltmeister wenig später, während er tatenlos zusehen musste, wie Teamkollege Rosberg die schnellste Runde des Tages fuhr. Trotzdem fand Hamilton: "Es könnte schlimmer sein. Das Auto ist mehr oder weniger in einem Stück geblieben." Der Brite weiß allerdings auch: "Gerade auf einer Strecke wie dieser, auf der es sehr heiß wird, fehlt mir jetzt halt die Erfahrung wie die man Reifen benutzt. Damit habe ich mir heute die Möglichkeit genommen, mich besser auf's Rennen vorzubereiten. Irgendwie macht es das für Sonntag aber auch spannender", wollte Hamilton das Positive sehen.

Sebastian Vettel landete am Freitag auf Rang drei
Eine Trendwende ist aktuell jedoch nicht in Sicht. Auch am Sonntag ist die Favoritenrolle klar auf die beiden Silberfeinde verteilt, die nach Rosbergs Vertragsverlängerung bis 2018 weiterhin zusammen fahren werden. "Es ist ein tolles Gefühl, dass jetzt endlich Klarheit herrscht und sehr speziell für mich: Mercedes ist mein Traumteam und wie eine Familie für mich", strahlte Rosberg über seinen neuen Kontrakt. Einen besonderen Dank richtete der Wiesbadener an Gerhard Berger. "Dass er sich für mich um die Verhandlungen gekümmert hat, war die beste Entscheidung überhaupt. So etwas nimmt sonst immer Fokus weg, weil es so eine wichtige Sache ist. Gerhard hat mir erlaubt, dass ich den Fokus zu einhundert Prozent auf der Strecke lassen konnte."

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