Der Österreich GP am Sonntag in Spielberg startet ohne Silberpfeil in der ersten Startreihe! Die Stewards bestrafen am späten Samstagnachmittag den Zweitplatzierten Lewis Hamilton mit einer Rückversetzung um drei Positionen für das Blockieren von Alfa-Romeo-Pilot Kimi Räikkönen. Hamilton nimmt das Rennen damit als Vierter auf, weil auch Haas-Pilot Kevin Magnussen eine Strafe (für Getriebewechsel) bekommt.
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Die Kommissare um Fahrer-Steward Tom Kristensen sahen es nach Durchsicht der Videoaufnahmen als erwiesen an, dass Hamilton nach der Ausfahrt aus der Boxengasse den von hinten heranrauschenden Räikkönen "unnötigerweise behindert" hat. Der Finne musste seine schnelle Runde daraufhin abbrechen und bedachte Hamilton noch am Ort des Geschehens mit dem Mittelfinger.

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Hamilton selbst zeigte sich nach der Entscheidung der Offiziellen einsichtig. Auf seinem Instagram-Account äußerte er sich zur Rückversetzung: "Die Strafe heute ist total verdient und ich habe kein Problem damit, sie zu akzeptieren. Es war mein Fehler und dafür übernehme ich volle Verantwortung", schrieb der fünfmalige Weltmeister.
Den Kampf um den Rennsieg hat Hamilton aber noch nicht aufgegeben: "Morgen ist ein neuer Tag - und eine neue Gelegenheit, um zu wachsen." Mit Aufholjagden, besonders in Spielberg, hat Hamilton ohnehin gute Erfahrung: 2014 fuhr er auf der Alpen-Achterbahn vom neunten Startplatz noch auf die zweite Position nach vorne.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff nahm seinen Schützling unterdessen in Schutz: "Es ist nicht der Fehler des Fahrers. Wir haben Kimi nicht gesehen", nahm Wolff den Silberpfeil-Kommandostand in die Pflicht.
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