Formel-1-Saison 2010
Formel-1-Piratenserie scheint perfekt

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Acht Rennställe der Formel-1-Hersteller-Vereinigung FOTA wollen die Formel 1 verlassen und 2010 in einer eigenen Serie starten. Das gab die FOTA am frühen Freitagmorgen bekannt.
BMW-Sauber, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota haben am Freitag (19. Juni 2009) eine Erklärung unterzeichnet, in der sie eine von der FIA unabhängigige Rennserie proklamiert haben. Damit bricht die Königsklasse ausgerechnet am Ort des ersten Formel-1-Rennens (13. Mai 1950) auseinander. Der Automobil-Weltverband FIA hatte BMW-Sauber, Brawn, McLaren-Mercedes, Renault und Toyota aufgefordert, ihre an die Einschreibung für 2010 geknüpften Bedingungen bis Freitagabend (Geschäftsschluss) zurückzuziehen. Ferrari, Red Bull und Toro Rosso waren von der FIA gegen ihren Willen ohne Bedingungen auf die Liste gesetzt worden. Jetzt zogen alle acht Teams ihre Einschreibung formal zurück.
Die FOTA sieht keine Alternative
"Die Serie wird eine transparente Führungsstruktur und ein einheitliches Regelwerk haben. Sie wird Neueinsteiger ermutigen, auf die Wünsche der Fans hören und die Kartenpreise reduzieren. Die besten Fahrer, größten Stars, Sponsoren und alle Rennställe, die dem Motorsport auf höchstem Niveau historisch verbunden sind, werden teilnehmen", teilte die FOTA mit. Als Gründe für die Abspaltung nannte die Teamvereinigung, dass die FIA und die Halter der kommerziellen Rechte versucht hätten, die FOTA auseinanderzudividieren, und die Wünsche der Mehrzahl der Teams ignoriert worden seien. Obwohl die Rechtehalter den Teams seit 2006 noch zweistellige Millionensummen schuldeten, hätte man versucht, Kompromisse zu finden. Jetzt habe man aber keine andere Alternative mehr gesehen als die Gründung einer eigenen Serie.
Neue Formel-1-Starterliste der FIA bis Samstag, 20. Juni 209

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