Formel 1: Schumi-Comeback
Weber: "Ich dachte, es sei ein Fehler"

Gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT verrät Schumis Manager Willi Weber exklusiv, warum er sich zunächst vehement gegen ein Comeback gestellt hat – und nun an eine Siegchance Schumachers glaubt.
Das Schumi-Comeback in Valencia ist perfekt. Doch selbst Manager Willi Weber hat bis gestern nicht daran geglaubt. "Ich dachte, es sei ein Fehler", sagt Weber gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT. "Die Vorbereitung im Auto fehlt, außerdem kennt Michael die Strecke nicht." Aber der Schumi-Manager freundet sich langsam mit dem Comeback-Gedanken an: "Michael ist topfit, hat immer noch diesen riesigen Kampfgeist und begreift sehr schnell. Das unbekannte Auto und die neue Strecke sollten also kein Problem sein, wenn er am Freitag genug zum Fahren kommt." Weber hatte bis zuletzt behauptet, ein Comeback in Valencia sei ausgeschlossen.
di Montezemolo und Domenicali klopften Schumi weich

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Manager Willi Weber: "Er kann tatsächlich siegen!"

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Schumis Vorbereitung
Wie genau sich Schumi nun auf sein Comeback vorbereitet, soll in dieser Woche entschieden werden. Rundstrecken-Tests im aktuellen Renner sind verboten. Den letzten Aerodynamik-Test in Vairano fuhr Testpilot Marc Géne. Möglich ist aber wohl auch, dass Schumacher in älteren Ferrari-Modellen testet, um vor allem seinen bei einem schweren Motorradunfall Anfang des Jahres in Mitleidenschaft gezogenen Nacken zu trainieren. Den Mittwochabend verbrachte der siebenmalige Weltmeister jedenfalls noch in Italien. Um 19.30 Uhr verließ er das Ferrari-Werksgelände in einem blauen Lancia in Richtung Modena.
Seit dem Karriereende hat sich viel verändert

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