Michael Schumacher vertritt beim Grand Prix in Valencia 2009 den beim Großen Preis von Ungarn verunglückten Felipe Massa. Auf seiner Homepage verkündet der siebenmalige Weltmeister "Obwohl das Thema Formel 1 für mich seit langem und komplett abgeschlossen war, kann ich aus Verbundenheit zum Team diese unglückliche Situation nicht ignorieren. Als Wettkämpfer, der ich nun mal bin, freue ich mich aber auch auf diese Herausforderung." Zuvor hatte Schumacher-Manager Willi Weber noch ein Comeback für den GP in Valencia ausgeschlossen.
Michael Schumacher mit Manager Wilhelm Willi Weber Juli 2009
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"Ein Comeback in Valencia würde allen etwas bringen, nur Michael nicht. Wenn Michael fährt, erwartet man von ihm, dass er gewinnt. Das erwartet er auch von sich selbst. Ohne eine ausreichende Vorbereitung ist das aber nicht zu schaffen. Ich schließe ein Comeback in Valencia aus. Was Spa und Monza angeht, möchte ich mich nicht äußern." Schumis Gesundheitszustand jedenfalls sollte nach entsprechender Vorbereitung inklusive Nackentraining kein Hindernis mehr darstellen. Die Genickprobleme, unter denen er nach seinem schweren Motorradsturz im Februar in Cartagena bis zuletzt litt, scheinen abgeklungen zu sein. Jedenfalls spielte der siebenmalige Champion schon vor Massas Unfall mit dem Gedanken, beim Motorrad-IDM-Rennen im holländischen Assen (21.–23. August 2009) zu starten. Mit den Veranstaltern steht er längst in Kontakt.