Horror-Crash beim Qualifying
Fahrwerksfeder trifft Felipe Massa am Kopf

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Das Qualifying zum Großen Preis von Ungarn wurde von einem schweren Unfall von Felipe Massa überschattet, den bei 200 km/h eine Fahrwerks-Feder am Kopf traf. Der Brasilianer liegt im künstlichen Koma.
Nicht einmal eine Woche nach dem tödlichen Unfall von Henry Surtees beim Formel-2-Rennen in Brands Hatch passierte heute auf dem Hungaroring der nächste schwere Zwischenfall durch Teil, das einem Fahrer an den Helm geschleudert wurde. Diesmal war Felipe Massa der Betroffene, der am Kopf von einer Feder getroffen wurde, die Rubens Barrichello zuvor verloren hatte.Massa verlor durch den Einschlag der Feder wahrscheinlich sofort das Bewusstsein und krachte daraufhin mit seinem Ferrari fast ungebremst in die Reifenstapel. Anschließend wurde der 28-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in ein Budapester Krankenhaus gebracht und dort nach einer Not-Operation in ein künstliches Koma versetzt.
Schnittwunde über dem Auge und ein Knochensplitter hinter dem Auge

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"Er reagiert mit Zeichen"
"Die Information, die wir haben, ist, dass er bald aufwachen wird", erklärte Felipe Massas Vater am Sonntag nach dem Rennen. "Er bekommt jetzt schon weniger Beruhigungsmittel. So kann er angenehmer aufwachen." Auch Renningenieur Rob Smedley zwischenzeitlich Positives zu berichten: "Er reagiert gut auf die bisherige Behandlung. Er spricht nicht richtig flüssig, aber er reagiert mit Zeichen. Es scheint alles zu funktionieren, auch neuronal." Smedley hatte mit seinen Emotionen auch nach dem Rennen sichtlich zu kämpfen: "Abgesehen von gestern war das wahrscheinlich einer der schwierigsten Tage meiner Karriere. Hier an der Boxenmauer zu sitzen und zu wissen, dass mein Fahrer in einem Krankenhaus liegt, ist sehr belastend", sagte er geknickt und fügte an: "Zumindest wirft Kimis zweiter Platz ein bisschen Licht auf ein dunkles Wochenende. Er hat Ferrari heute gut verkauft."
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