Formel 1: Tödliche Unfälle in der Formel 1

Formel 1: schwere Unfälle 2019

So soll der Rennsport sicherer werden

Der Automobilweltverband FIA arbeitet weiterhin an der Verbesserung der Sicherheit im Rennsport. Für die Zukunft sind weitere Maßnahmen geplant.
Das Rennsportjahr 2019 war ein sehr trauriges. Mit Anthoine Hubert ist ein tödlich verletzter Teenager in der Formel 2 zu beklagen. Der Automobilweltverband FIA treibt daher die Arbeit weiter voran, den Rennsport sicherer zu machen. Dafür wurden 28 schwere Unfälle im Jahr 2019 ausgewertet.
Die Sicherheitsentwicklung in der Formel 1: hier klicken
Daraus abgeleitet sind verschiedene Maßnahmen geplant. Hier ein paar Beispiele:
1. Es sollen technische Lösungen entwickelt werden, wonach die Autos nicht mehr in verschiedene Teile auseinanderbrechen können. Beim Unfall von Hubert wurde zum Beispiel die Hinterachse seines Formel-2-Renners komplett abgetrennt.

Die Sicherheitsentwicklung im Rennsport geht weiter

2. Die seitlichen Crashstrukturen sollen noch weiter verstärkt werden. Hubert starb, weil Juan Manuel Correa ihn seitlich voll getroffen hatte.
3. Die Fahrer sollen bei Unfällen noch schneller gewarnt werden. Correa raste damals in eine Unfallstelle, die hinter der Eau-Rouge-Kurve in Belgien nur schwer einzusehen war. Möglicherweise können hier die Rückleuchten an den Heckflügeln Abhilfe schaffen. Sie sollen künftig nach einem Unfall auf der Strecke automatisch gelb leuchten, womit die anderen Fahrer sofort gewarnt sind. Langfristig könnte sogar die Leistung aller Autos automatisch reduziert werden, sobald ein Unfall auf der Strecke passiert ist.
4. Auch über schleichende Reifenschäden soll ein Frühwarnsensor die Fahrer schneller warnen. Die Unfälle in Belgien waren Folgen von Reifenschäden.
5. Rennstrecken sollen noch weitere Sicherheitsfeatures erhalten: Spezielle Streckenbegrenzungen sowie Auslaufzonen, die rutschfest sind und das Fahrzeug abbremsen, fallen darunter.

Formel 1: Tödliche Unfälle in der Formel 1

Fotos: Picture Alliance

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