Formel 1: Die besten Bilder vom Kanada GP

Formel 1: Statistik Kanada GP

Vettel der vierterfolgreichste Ferrari-Fahrer

Sebastian Vettel gewinnt den Kanada GP und ist damit der vierterfolgreichste Ferrari-Fahrer in der Formel-1-Geschichte. Zielflaggen-Chaos nicht zum ersten Mal.
- Als vierter Fahrer in der Geschichte der Formel 1 hat Sebastian Vettel 50 Grands Prix gewinnen können. Die anderen vor ihm: Alain Prost (Großbritannien 1993 im Williams-Renault), Michael Schumacher (Frankreich 2001 im Ferrari) und Lewis Hamilton (USA 2016 im Mercedes). 40 oder mehr F1-Rennen konnten übrigens fünf Fahrer gewinnen, 30 oder mehr sieben, 20 oder mehr 16 und zehn oder mehr 33. Insgesamt konnten schon 107 GP-Piloten einen WM-Lauf für sich entscheiden.

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Kanada GP 2018Kanada GP 2018Kanada GP 2018
-Sebastian Vettel gewann außerdem das elfte Rennen für Ferrari - das schafften vorher auch Fernando Alonso und Felipe Massa. Nur drei Fahrer haben in der WM mehr Grands Prix für Ferrari gewinnen können: Michael Schumacher (72), Niki Lauda (15) und Alberto Ascari (13). Insgesamt 38 Fahrer waren schon für die Scuderia siegreich. Sie bringen es auf 232 Siege, womit Ferrari die ewige Bestenliste klar anführt.

2004 feierte Schumacher den letzten Ferrari-Sieg in Kanada

- Zum 14. Mal feierte Sebastian Vettel einen Start-Ziel-Sieg, führte also in jeder Runde das Rennen an - das erste Mal seit Singapur 2015. Damit ist er in dieser Statistik der zweiterfolgreichste Fahrer der F1-Geschichte. Nur Ayrton Senna (19) liegt noch vor Vettel. Lewis Hamilton schaffte das 13 Mal, zuletzt in Singapur 2017.
- Vettel knackte in Kanada auch die 1000-Führungskilometer-Marke in dieser Saison (1063) und ist damit klar der beste Fahrer des Jahres. Lewis Hamilton liegt mit 411 Führungskilometern auf Platz zwei, Daniel Ricciardo (326) auf Rang drei.
- 14 Jahre musste Ferrari nun auf einen Sieg beim Kanada GP warten. Vor Vettel 2018 triumphierte zuletzt Michael Schumacher 2004. Es ist die längste Ferrari-Durststrecke in Kanada. Von Michele Alboretos Sieg 1985 bis zu Jean Alesis Triumph 1995 vergingen zehn Jahre. Noch länger dauerte die Qualifying-Durststrecke: Die 217. Pole-Position (die 54. für Vettel) war die erste Ferrari-Pole in Montréal seit der von Michael Schumacher 2001!
Vettel denkt bei Sieg an Schumi: Das sagt der Ferrari-Star
- Während Charles Leclerc mit Rang zehn bereits zum dritten Mal in den letzten vier Rennen Punkte geholt hat, wurde Marcus Ericsson nur 15. Kein Fahrer kam öfter als er auf diesem Platz ins Ziel (zehn Mal). Felipe Massa (8), Jarno Trulli und Romain Grosjean (je 7) folgen auf den Plätzen.
- Model Winnie Harlow hat den Kanada GP 2018 eine Runde zu früh abgewunken. Damit verlor Daniel Ricciardo im Nachgang auch die schnellste Rennrunde an Max Verstappen. Es ist aber nicht das erste Mal, dass es zu einem Flaggenchaos kam. Zu früh abgewunken wurden auch die Grands Prix in China 2014, Großbritannien 1985 und Argentinien 1978. In Silverstone 1985 rettete so Jacques Laffite (Ligier-Renault) seinen Podestplatz. Er rollte in der eigentlich letzten Rennrunde, die wegen der zu frühen Zielflagge aber nicht mehr gewertet wurde, ohne Benzin aus. In Argentinien 1978 schwenkte kein Geringerer als der damalige Formel-1-Rekordweltmeister Juan-Manuel Fangio die Zielflagge. Beim Brasilien GP 2002 winkte Fußballstar Pelé erst den achtplatzierten Pedro de La Rosa (Jaguar-Ford) ab, verpasste die ersten sieben Fahrer.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture Alliance

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