Formel 1: Streit um Red Bull
Jos Verstappen schießt gegen Ralf Schumacher

Ralf Schumacher äußert sich kritisch zu Red Bull. Jos Verstappen antwortet direkt und findet deutliche Worte.
Bild: Clive Mason/Getty Images
Jetzt eskaliert der Zoff: Nach deutlicher Kritik von Ralf Schumacher an Red Bull Racing schlägt das Verstappen-Lager zurück – und zwar mit klaren Worten.
Auslöser ist ein Podcast-Auftritt von Schumacher. Im Sky-Fornat "Backstage Boxengasse" hatte der Sky-Experte die aktuelle Situation bei Red Bull analysiert.
Seine These: Red Bull fehle aktuell eine klare Führung. Ohne Helmut Marko gebe es zu wenig Struktur, die Kommunikation wirke chaotisch.
Eine harte, aber nicht unrealistische Analyse, die im Verstappen-Umfeld offenbar überhaupt nicht gut ankommt.
Verstappen: "Ralf redet viel Scheiße"
Vor allem Vater Jos reagiert deutlich. Auf der Plattform X kommentierte er die Aussagen Schumachers knapp, aber unmissverständlich mit: "Ralf redet viel Scheiße."

Ralf Schumacher kritisiert die Führungsstruktur bei Red Bull Racing
Bild: Gruppe C Photography / ADAC
Ganz aus der Luft gegriffen sind Schumachers Aussagen allerdings nicht. Fakt ist: Red Bull erlebt aktuell eine schwierige Phase.
Sportlich läuft es nicht rund, strategisch gab es zuletzt mehrere Fragezeichen. Dazu kommen Unruhe und Personalthemen hinter den Kulissen.
Besonders der angekündigte Wechsel von Renningenieur Gianpiero Lambiase zu McLaren sorgt für Aufsehen. Auch um Strategiechefin Hannah Schmitz ranken sich Wechselgerüchte.
Für zusätzliche Unruhe sorgte zuletzt auch Max Verstappen selbst. Beim Japan-GP ließ der Weltmeister einen Journalisten aus der Presserunde entfernen – eine Aktion, die für viel Kritik sorgte.
Der Streit zeigt: Bei Red Bull liegen die Nerven blank. Während Schumacher Probleme offen anspricht, geht das Verstappen-Lager auf Konfrontation. Klar ist: Die Red Bull-Krise ist längst nicht nur auf der Strecke sichtbar, sondern auch daneben.
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