Dank einer fabelhaften Fahrt auf Platz fünf beim Monaco-GP liegt Sebastian Vettel in der WM bereits mit 10:9 Punkten gegenüber seinem Aston-Martin-Teamkollegen Lance Stroll vorn. Im Qualifying zum Aserbaidschan-GP glich er nun auch im Qualiduell aus – jetzt steht es zwischen dem Deutschen und Stroll 3:3.
Vettel profitierte dabei davon, dass der Sohn des Teambesitzers schon in Q1 crashte. Nur daran lag es aber nicht: In den beiden Trainingssitzungen am Freitag war Vettel zwar langsamer als Stroll, fühlte sich dort aber schon pudelwohl im Auto. Heute Morgen im dritten Training war Vettel dann auch schneller als Stroll.
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Doch das teaminterne Duell ist dem viermaligen Weltmeister Wurscht. Sein Ziel ist es, Aston Martin weiter nach vorn zu bringen. Um 0,029 Sekunden scheiterte Vettel am Einzug in Q3. Zwar war er drauf und dran, seine Rundenzeit nochmal ordentlich zu verbessern und sich in die Top-10 zu schieben. Doch dann wurde die Sitzung wegen des Unfalls von Daniel Ricciardo (McLaren-Mercedes) unterbrochen.
Sebastian Vettel hat im Teamduell mit Lance Stroll nun ausgeglichen.
„Das ist bitter, aber das gehört auf dieser Strecke dazu. Das zeigt, dass jeder Schuss sitzen muss. Leider hatte ich im letzten Sektor meiner ersten Runde einen Verbremser. Daher ärgere ich mich etwas über mich selbst“, erklärt der Deutsche.
Immerhin: Als Elfter hat Vettel für den ersten Stint freie Reifenwahl – und damit strategisch mehr Optionen als die Piloten in den Top-10. „Das kann ein Vorteil sein“, weiß Vettel. „Aber das sagt man immer, wenn man auf Platz elf steht. Wir müssen morgen mal schauen.“
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Übrigens: Zwei Fahrer haben 2021 weiterhin alle sechs Qualiduelle gegen ihre Teamkollegen gewonnen – Pierre Gasly gegen Yuki Tsunoda bei Alpha Tauri sowie George Russell gegen Nicholas Latifi bei Williams. Der Kanadier war überhaupt noch nie in einem Qualifying schneller als Russell.

Formel-1-Qualiduelle 2021

Lewis Hamilton – Valtteri Bottas 4:2
Max Verstappen – Sergio Pérez 5:1
Lando Norris – Daniel Ricciardo 3:3
Lance Stroll – Sebastian Vettel 3:3
Esteban Ocon – Fernando Alonso 4:2
Charles Leclerc – Carlos Sainz 5:1
Pierre Gasly – Yuki Tsunoda 6:0
Kimi Räikkönen – Antonio Giovinazzi 2:4
Mick Schumacher – Nikita Mazepin 5:1
George Russell – Nicholas Latifi 6:0