Formel 1: Deutschland GP - Technik-Updates

Formel 1: Teamstruktur bei Ferrari

Binotto teilt Technikposten auf

So strukturiert Ferrari-Teamchef Binotto die Scuderia um.
Seit dem Großen Preis von Frankreich baut Ferrari das Auto um. Ergebnis: mehr Abtrieb in den Kurven, geringerer Topspeed auf den Geraden. Trotzdem bleibt eine Schwäche des Ferrari: Er geht zu rabiat mit den Reifen um. Im Qualifying sind Leclerc und/oder Vettel deshalb meist bei der Musik, im Rennen werden die roten Renner durchgereicht.
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Doch nicht nur der SF90H wird offensichtlich immer stärker modifiziert. Auch hinter den Kulissen baut Teamchef Mattia Binotto um. Der Teamchef hat seine Rolle als Technikchef nie aufgegeben, aber die Aufgaben hat er mittlerweile aufgeteilt.
Drei Fachmänner arbeiten dem Italiener zu: Enrico Cardile (Fahrwerk), David Sanchez (Aerodynamik) und Corrado Iotti (Motor), berichten italienische Medien. Eine offizielle Bestätigung steht aus, doch auch Binotto selbst sagt: „Seit ich zum Teamchef ernannt wurde, haben wir uns intern etwas reorganisiert, denn ich muss speziell auf der technischen Seite unterstützt werden. Es ist nicht mehr das gleiche Team und es stimmt nicht ganz, dass ich eine Doppelrolle besetze.“

Binotto: „Ich schaue immer nach vorne, nicht nach hinten."

Bekannt gegeben wurde zuletzt indes die Rückkehr von Ex-Chefdesigner Simone Resta von Alfa zu Ferrari. In Maranello leitet er die Arbeitsgruppe für 2021, die jetzt schon mit dem Konzept des ersten Autos nach den neuen Regeln beginnen wird.
Gerüchten zufolge ist das aber noch nicht alles. In Italien wird spekuliert, dass rund um Hockenheim eine weitere Personalie offiziell werden könnte. Einige diskutieren über eine Rückkehr von Aldo Costa. Der hatte sich als Chefingenieur bei Mercedes letztes Jahr in eine Beraterrolle zurückgezogen. Bis 2021 fungierte der Italiener als Cheftechniker bei Ferrari. Mit Mattia Binotto versteht er sich blendend.
Gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT hat Binotto seine Herangehensweise zuletzt so erklärt: „Ich schaue immer nach vorne, nicht nach hinten. Meine Leitlinien: Miteinander reden, aufeinander zugehen. Information austauschen. Fehler sind erlaubt, habt Spaß an der Arbeit. Stabilität, Vertrauen, Leidenschaft – das alles sind Schlüsselfaktoren. Das fassen wir unter dem Hashtag #EssereFerrari zusammen. Aber das heißt nicht, dass wir es akzeptieren, nicht zu gewinnen. Als Überschrift der einzelnen Punkte könnte man sagen: Über allem steht das Team. Aber das Team ist im Aufbau. Das erfordert auch Geduld.“

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