Formel 1: Testtag 3 in Jerez
Red Bull im Rauch

–
Die Kinderkrankheiten des neuen Red Bull scheinen die Ausmaße eines schwereren Virus' anzunehmen. Auch am dritten Testtag in Jerez geht so gut wie nichts. Die Konkurrenten machen es besser und genießen das.
Bild: DPA
(dpa) Sebastian Vettels oberster Boss ließ sich das Lachen nicht verderben. Gut gelaunt saß der milliardenschwere Rennstall-Besitzer Dietrich Mateschitz unter anderem mit Teamchef Christian Horner zur späten Mittagszeit im Motorhome zusammen. Auf die Strecke im südspanischen Jerez de la Frontera brauchte er ja nicht blicken: Auch am dritten Tag stand der neue Formel-1-Bolide von Red Bull die meiste Zeit hinter verschlossenen Türen in der Garage. Das Testdesaster setzte sich am Donnerstag (30. Januar 2014) fort. Neuzugang Daniel Ricciardo hatte sich so auf seine Auftaktrunden im RB10 gefreut. Weit kam er aber schon bei seiner ersten Ausfahrt mit drei Stunden Verspätung auf dem 4,428 Kilometer langen Kurs nicht. Mit rauchendem Heck musste der 24 Jahre alte Australier den Wagen um 12 Uhr mittags abstellen.
Galgenhumor bei Red Bull

Immer noch entspannt: Red Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz mit Teamchef Christian Horner und Fahrer Daniel Ricciardo.
Bild: DPA

Kimi Räikkönen spulte nach vorherigen Problemen reichlich Kilometer ab.
Bild: dpa
Mercedes ist voll im Plan

Lewis Hamilton hatte schnell 45 Runden abgespult und ließ dann auf sich warten.
Bild: dpa
Service-Links