Formel 1: Tipps von Webber und Ricciardo
Hartley: „Mit 18 war ich noch nicht bereit“

Brendon Hartley debütiert in Austin. Der Neuseeländer verrät: So lief der Deal mit Toro Rosso und deshalb musste er so lange auf seine F1-Premiere warten.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Am anderen Ende der Welt hilft man sich: Vor seinem Formel-1-Debüt an diesem Wochenende in Austin hat sich Brendon Hartley Rat bei den beiden Australiern Mark Webber und Daniel Ricciardo geholt. „Mit Mark war ich heute frühstücken und mit Daniel habe ich vor zwei Tagen den Abend verbracht", erzählt Hartley am Donnerstag vor dem USA GP. "Beide haben mir wertvolle Tipps gegeben und Tricks verraten, zum Beispiel zu den Reifen. Ich habe sie mit Fragen gelöchert.“

Lang ist es her: Hartley und Ricciardo bei ersten Tests
Hartley verrät: „Als Porsche den Ausstieg aus der LMP1 bekanntgegeben hat, habe ich Helmut Marko (Red-Bull-Motorsportboss; d. Red.) angerufen und ihm gesagt: 'Ich bin bereit.' Er hat dazu nicht viel gesagt - nur, dass er die Nachricht verstanden hat. Drei Monate später kam dann auf einmal der Anruf.“ Von seinem Einsatz in Austin hat Hartley „nicht viel früher erfahren als die Presse.“ Obwohl er seinerzeit aus dem Förderprogramm flog, lohnt sich die Verbindung nun für Team und Fahrer also doch noch.

Hartley (l.) belebte den Kontakt zu Helmut Marko (r.)
Deswegen ist sich der Neuseeländer sicher: „Porsche hat mich gut vorbereitet. Ich bin jetzt viel stärker als damals. Mit 18 war ich nicht bereit. Aber jetzt bin ich es!“
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