Formel 1: Die besten Bilder aus Singapur 2019

Formel 1: Trainingsauftakt in Singapur

Verstappen Schnellster, Bottas crasht

Red Bull mit Bestzeit zum Auftakt in Singapur. Sebastian Vettel Zweiter, Probeme bei Charles Leclerc. Valtteri Bottas' Training endet in der Wand.
Max Verstappen hat beim Auftakt zum Singapur GP am frühen Freitagabend (Ortszeit) die Bestzeit erzielt. Red Bull scheint der Marina Bay Circuit auch dieses Jahr zu liegen - bei den letzten neun Rennen im Stadtstaat schaffte es immer mindestens ein Red Bull auf einen der ersten beiden Plätze.
Red-Bull-Teamchef Christian Horner zeigt sich zufrieden: "Das war ein solider Start für uns und für den Anfang nicht schlecht. Lewis (Hamilton; d. Red.) ist Reifenbereinigt aber mindestens auf der gleichen Pace wie Max."
Der Weltmeister im Mercedes wird noch hinter Verstappen und Sebastian Vettel Dritter mit 0,666 Sekunden Rückstand. Anders als der Rest der Spitzengruppe, der geschlossen auf weichen Pneus unterwegs ist, setzt Hamilton ebenso wie Teamkollege Valtteri Bottas auf die langsamere harte Reifenmischung.

Viel Arbeit für die Mechaniker: Bottas' kaputtes Auto

Für den Viertplatzierten Bottas endet die Session bereits 26 Minuten vor dem Ende in der Mauer: In Kurve 19 verliert der Finne den Silberpfeil, schlägt hart in die Bande ein und sorgt für eine rote Flagge. "Sorry, Jungs", sagt er am Funk und berichtet wenig später: "Mir geht es gut, aber ich habe das Heck verloren. Eventuell haben die Reifen etwas überhitzt, aber es war mein Fehler."
Während bei Ferrari Vettel an der Spitze nur etwas mehr als anderthalb Zehntel zur Verstappen-Bestzeit fehlen, hat auch Teamkollege Charles Leclerc Probleme - diese sind allerdings technischer Natur: gegen Mitte der Session bleibt sein Ferrari im letzten Sektor im vierten Gang stecken. Leclerc rettet sich gerade noch so an die Box, kann das Training nach dem Getriebeproblem aber nicht mehr aufnehmen und wird nur als 19. gewertet.
Davor hatten sowohl der Monegasse als auch Vettel diverse Vergleichstests mit Ferraris neuem Aero-Paket (alle Hintergründe hier) absolviert und das Team mehrmals das Auto mit den neuen Teilen umgebaut, unter anderem am Frontflügel und dem Unterboden.
Erfreulich verläuft die Session für Nico Hülkenberg. Der deutsche Renault-Pilot, der nach der Absage von Haas (mehr Infos hier) weiter auf der Suche nach einem Cockpit für 2020 ist, beendet das erste Warmfahren in Singapur hinter Red Bulls Alex Albon als starker Sechster.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: F1 TV / Picture-Alliance

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